Urteil des HessVGH vom 13.03.2017, OS II 133/65

Entschieden
13.03.2017
Schlagworte
Immaterialgüterrecht, Verwaltungsrecht, Versicherungsrecht, Umweltrecht, Zivilprozessrecht, Quelle, Ermessen, Verwaltungsakt, Ausweisung, Erlass
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Quelle: Hessischer Verwaltungsgerichtshof 2. Senat

Entscheidungsdatum: 25.05.1966

Aktenzeichen: OS II 133/65

Dokumenttyp: Urteil

Leitsatz

1. Nach § 52 AuslG ist auf ein vor dem 1.10.1965 erlassenes Aufenthaltsverbot bei Nachprüfung seiner Rechtsmäßigkeit das bisherige Recht anzuwenden.

2.Allein die objektive Zuwiderhandlung gegen eine Vorschrift des Aufenthaltsrechts genügt für den Erlass eines Aufenthaltsverbots oder einer Ausweisung.

3. Vorgenannter Verwaltungsakt entspricht in der Regel pflichtgemäßem Ermessen, weil er der Aufrechterhaltung der innerstattlichen Ordnung dient.

4. Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Einwanderungsland.

Hinweis: Die Entscheidung wurde von den Dokumentationsstellen der hessischen Gerichte ausgewählt und dokumentiert.

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