Urteil des HessVGH vom 13.03.2017, S IV 14/62

Entschieden
13.03.2017
Schlagworte
Verwaltungsrecht, Versicherungsrecht, Umweltrecht, Strafrecht, Immaterialgüterrecht, Zivilprozessrecht, Grundeigentümer, Zusammenlegung, Abrundung, Quelle
Urteil herunterladen

Quelle: Hessischer Verwaltungsgerichtshof 4. Senat

Entscheidungsdatum: 03.02.1965

Aktenzeichen: OS IV 14/62

Dokumenttyp: Urteil

Leitsatz

1. Nach § 5 BJG ist nur die Abrundung eines bereits bestehenden Jagdbezirks möglich, nicht aber die Angliederung an Grundflächen, die selbst nicht die vorgeschriebene Mindestgröße besitzen, um erst auf diese Weise einen Jagdbezirk zu schaffen.

2. Voraussetzung einer Zusammenlegung von Grundflächen nach § 8 Abs. 2 BJG ist, dass erst hierdurch die gesetzliche Mindestgröße eines Jagdbezirks erreicht wird.

3. Die Angliederung von Grundflächen an einen Jagdbezirk kann nach § 5 BJG in Verbindung mit § 2 Hess. AG zum BJG von Amts wegen vorgenommen werden, wenn dies aus Erfordernissen der Jagdpflege und Jagdausübung notwendig ist. Hierbei kommt es nicht auf die Wünsche der Grundeigentümer an.

Hinweis: Die Entscheidung wurde von den Dokumentationsstellen der hessischen Gerichte ausgewählt und dokumentiert.

VGH Kassel: bebauungsplan, öffentliche bekanntmachung, raumordnung, gemeinde, stadt, gebot der erforderlichkeit, juristische person, satzung, nahrung, ausweisung

3 N 3067/06 vom 08.11.2007

VGH Kassel: versicherungsrecht, umweltrecht, strafrecht, steuerrecht, verwaltungsrecht, immaterialgüterrecht, dokumentation, quelle, zivilprozessrecht, verfassungsrecht

S I 49/63 vom 02.04.2017

VGH Kassel: versicherungsrecht, umweltrecht, strafrecht, steuerrecht, verwaltungsrecht, immaterialgüterrecht, dokumentation, quelle, zivilprozessrecht, verfassungsrecht

V OE 72/68 vom 02.04.2017

Anmerkungen zum Urteil