Urteil des OLG Oldenburg vom 21.05.1996, 5 U 128/95

Entschieden
21.05.1996
Schlagworte
Wechsel, Knochenbruch, Thrombose, Versorgung, Embolie, Hausarzt, Behandlungsfehler, Schmerzensgeld, Datum, Diagnose
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Gericht: OLG Oldenburg, 05. Zivilsenat

Typ, AZ: Urteil, 5 U 128/95

Datum: 21.05.1996

Sachgebiet: Kein Sachgebiet eingetragen

Normen: Keine Normen eingetragen

Leitsatz: Kein Behandlungsfehler wegen Nichteinsatzes eines Bildwandlers bei einem Wechsel der Hüftgelenksendoprothese

Volltext:

T a t b e s t a n d :

Die Klägerin begehrt Schmerzensgeld und die Feststellung der Ersatzpflicht des Beklagten wegen fehlerhafter Auswechselung einer

Totalendoprothese und wegen mangelnder Aufklärung über die mit der

Operation verbundenen Risiken.

Die Klägerin wurde im Mai 1992 von ihrem Hausarzt Dr. ... an das -Krankenhaus , dessen Träger der Beklagte ist, wegen einer Kniegelenksoperation überwiesen. Die Klägerin litt weiter auch unter Leistenbeschwerden links nach einer Hüfttotalendoprothese, die im Jahre 1985 eingesetzt worden war. Im Krankenhaus der Beklagten stellte Prof. Dr. ... die Diagnose einer Hüft-TEP-Lockerung links. Er empfahl, vor der in Aussicht genommenen endoprothetischen Versorgung des rechten Kniegelenks einen TEP-Wechsel im Bereich des linken Hüftgelenks. Die

Klägerin wurde stationär aufgenommen. Sie unterzeichnete ein Einwilligungsformular, in das als besondere Risiken u.a. eingetragen

waren: "Infektionen, Knochenbruch, Thrombose/Embolie, Nerven

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