Urteil des OLG Köln, Az. 17 W 328/97

OLG Köln (zpo, tätigkeit, gebühr, keller, bauer, streitwert, verlängerung, vorinstanz, beschwerde, antrag)
Oberlandesgericht Köln, 17 W 328/97
Datum:
29.09.1997
Gericht:
Oberlandesgericht Köln
Spruchkörper:
17. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
17 W 328/97
Vorinstanz:
Landgericht Köln, 23 O 105/95
Tenor:
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
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Der Senat tritt den Gründen des angefochtenen Beschlusses und des
Nichtabhilfebeschlusses des Rechtspflegers vom 1. September 1997 bei (§ 543 ZPO
in entsprechender Anwendung); sie stimmen mit seiner in ständiger Rechtsprechung
vertretenen Auffassung überein, daß eine im Zusammenhang mit dem Antrag des
Berufungsklägers auf - erneute - Verlängerung der Rechtsmittelbegründungsfrist
entfaltete Tätigkeit des erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten des
Berufungsbeklagten als eine noch dem ersten Rechtszug zuzuordnende Tätigkeit
durch die diesem in erster Instanz erwachsene Prozeßgebühr mit abgegolten wird
(vgl. hierzu insbesondere den Beschluß vom 19. Februar 1986 - 17 W 1/86 -, JurBüro
1986, 1035; ferner den Beschluß vom 13. Juli 1992 - 17 W 13/92 -, OLGR Köln 1992,
406 = JurBüro 1992, 801 = MDR 1992, 1087 = Anwaltsblatt 1993, 295; ferner KG
Anwaltsblatt 1986, 545 = JurBüro 1986, 1825; OLG Koblenz, JurBüro 1988, 871
sowie Keller in Riedel/Sußbauer, BRAGO, 7. Aufl., § 37 Rdnr. 37 und Hartmann,
Kostengesetze, 27. Aufl., § 37 BRAGO Rdnr. 40).
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Die Kosten des Erinnerungs- und Beschwerdeverfahrens werden gemäß § 97 Abs. 1
ZPO der Beklagten auferlegt.
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Streitwert: 611,11 DM.
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