Urteil des OLG Hamm vom 06.07.1988, 10 UF 150/87

Entschieden
06.07.1988
Schlagworte
Kläger, Aufnahme einer erwerbstätigkeit, Einkommen, Treu und glauben, Beitrag, Höhe, Wesentliche veränderung, Anrechenbares einkommen, Elterliche sorge, Anteil
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Oberlandesgericht Hamm, 10 UF 150/87

Datum: 06.07.1988

Gericht: Oberlandesgericht Hamm

Spruchkörper: 10. Senat für Familiensachen

Entscheidungsart: Urteil

Aktenzeichen: 10 UF 150/87

Vorinstanz: Amtsgericht Unna, 12 a F 247/86

Tenor: Das am 11. Februar 1987 verkündete Urteil des Amtsgerichts Unna wird abgeändert.

Das Urteil des Amtsgerichts Iserlohn vom 6. Dezember 1984 (13 a F 103/83) wird dahin abgeändert, daß der Kläger ab 1. Oktober 1987 an die Beklagte anstelle eines monatlichen Unterhalts von 1.440,-- DM nur noch eine monatliche Unterhaltsrente von 1.005,--DM, die künftigen Renten jeweils monatlich im voraus, zu zahlen hat.

Im übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die weitergehende Berufung wird zurückgewiesen.

Von den Kosten des Rechtsstreits trägt der Kläger 7/8, die Beklagte 1/8.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Tatbestand: 1

2Der am 04.11.1934 geborene Kläger und die am 10.03.1936 geborene Beklagte waren Eheleute. Ihre am 30.04.1959 geschlossene Ehe wurde durch Urteil des Amtsgerichts Iserlohn vom 28.07.1981 geschieden (15 F 275/80 AG Iserlohn). Das Scheidungsurteil ist seit dem 18.09.1981 rechtskräftig.

3Aus der Ehe der Parteien sind drei Kinder hervorgegangen, xxx, geboren am 26.09.1959, xxx, geboren am 25.03.1962 und xxx, geboren am 08.10.1963. Die elterliche Sorge für die bei Scheidung der Parteien allein noch minderjährige Tochter wurde durch das Scheidungsverbundurteil der Beklagten übertragen. Die Kinder studieren. Der Kläger zahlt ihnen Unterhalt.

4Die Beklagte nahm vor der Heirat zunächst das Jurastudium und dann das Studium der Medizin auf. Dieses Studium brach sie nach der Geburt des ersten Kindes ab, so daß sie während und am Schluß der Ehe eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht aufweisen konnte.

5Der Kläger war Oberarzt an der Speziallungenklinik in xxx. Im Frühjahr 1988 hat er eine Praxis übernommen.

6In dem Rechtsstreit 15 F 283/81 AG Iserlohn (= 5 UF 356/82 OLG Hamm) wurde der Kläger durch Urteil des 5. Familiensenats des Oberlandesgerichts Hamm vom 03.12.1982 verurteilt, an die Beklagte ab 01.12.1982 eine monatliche Unterhaltsrente von 1.950,-- DM zu zahlen. Die gegen dieses Urteil eingelegte Revision wurde durch Urteil des Bundesgerichtshofs vom 23.05.1984 zurückgewiesen.

7Durch Urteil des Amtsgerichts Iserlohn vom 06.12.1984 (13 a F 103/83) wurde die Unterhaltspflicht des Klägers mit Wirkung vom 13.10.1984 auf 1.440,-- DM im Monat herabgesetzt. Die gegen dieses Urteil zunächst eingelegte Berufung des Klägers wurde später zurückgenommen.

8Mit seiner vorliegenden, der Beklagten am 10.10.1986 zugestellten Klage begehrt der Kläger unter Berufung darauf, daß die Beklagte erfolgslos studiere und er nicht mehr leistungsfähig sei, den Wegfall seiner Unterhaltspflicht.

9Durch das angefochtene Urteil, auf das wegen der Einzelheiten des erstinstanzlichen Vorbringens beider Parteien sowie wegen der Begründung verwiesen wird, ist die Abänderungsklage des Klägers abgewiesen worden.

10Gegen dieses Urteil wendet sich der Kläger mit seiner Berufung, die er im einzelnen, wie folgt, begründet:

11Die Beklagte besitze für das Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften entweder nicht die erforderliche Eignung oder sie strebe das von ihr gewählte Ausbildungsziel nicht mit der erforderlichen Nachhaltigkeit an. Die Beklagte habe die Regelstudienzeit von 9 Semestern bereits hinter sich, ohne das für das weitere Studium erforderliche Vordiplom bestanden zu haben. Von 5 Prüfungsfächern an der Universität xxx habe sie eines nicht bestanden und an zweien nicht teilgenommen.

12Auch seine Leistungsfähigkeit habe sich geändert. Sein durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen belaufe sich nur noch auf 5.600,-- DM. Davon müsse er folgende Ausgaben bestreiten:

1. Krankenkasse 332,64 DM 13

2. Krankenkasse für xxx 56,58 DM 14

3. Lebensversicherung (xxx) 1.177,05 DM 15

4. Lebensversicherung (xxx) 116,-- DM 16

5. Lebensversicherung (xxx) 128,-- DM 17

6. Krankenhaustagegeld (xxx) 36,-- DM 18

7. Beiträge zum Berufsverband 38,33 DM 19

8. Beitrag für die Gesellschaft für Pneumologie 12,-- DM 20

9. Berufsbezogene Literatur, Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen 100,-- DM 21

10. Pkw-Haftpflicht 115,-- DM 22

11. Kfz-Steuer 27,60 DM 23

12. xxx-Beitrag 4,50 DM 24

13.xxx (Beitrag) 13,-- DM 25

14. Reinigung von Betriebskleidung 80,-- DM 26

15. Kosten für eine Putzhilfe (2 x wöchentlich für 2 Std.) 68,— DM 27

2.304,70 DM. 28

Den drei studierenden Kindern leiste er monatlich insgesamt 1.554,-- DM. 29

Der Kläger beantragt, 30

31abändernd das Urteil des Amtsgerichts Iserlohn vom 06.12.1984 (13 a F 103/83) dahin abzuändern, daß er für die Zeit ab 01.09.1986 nicht mehr zur Zahlung von Unterhalt an die Beklagte verpflichtet sei.

Die Beklagte beantragt, 32

die Berufung zurückzuweisen. 33

Sie trägt vor: 34

35Die durchschnittliche Dauer des von ihr gewählten Studiums liege bei 13,6 Semestern. Sie habe, was unstreitig ist, das Studium im Wintersemester 1982/83 aufgenommen. In den ersten drei Semestern seien folgende Propädeutika Hauptgegenstand des Studienganges gewesen:

Technik des betrieblichen Rechnungswesens 36

Mathematische Grundkurse I und II, 37

Einführung in die EDV, 38

Methoden der empirischen Sozialforschung. 39

Daneben habe sie sich auf die ersten Prüfungsfächer für die Ablegung des Vordiploms vorbereitet. Erstmals am Ende des Wintersemesters 1984/85 habe sie eine Klausur in 40

einem der Prüfungsfächer für das Vordiplom geschrieben, wobei für die Ablegung des Vordiploms des Studienganges "Wirtschaft und Sozialwissenschaften" in xxx die Prüfungsfächer Recht, Statistik, Betriebswirtschaftlehre, Soziologie und Volkswirtschaftslehre in Klausuren und mündlichen Prüfungen zu absolvieren gewesen seien. Da sie das Fach Soziologie für ihren angestrebten Beruf nicht benötigt habe, habe sie sich zum Wintersemester 1986/87 an der Fernuniversität xxx eingeschrieben, wo sie den Studiengang Wirtschaftswissenschaften ohne Soziologie fortsetzen könne.

41Bei der Gesamtbewertung ihres Studienvorhabens sei zu berücksichtigen, daß auch die besonderen Lebensumstände und das für eine Studentin schon vorgerückte Alter eine Rolle spielten.

42Die Leistungsfähigkeit des Klägers und ihr daran orientierter Bedarf seien bisher wesentlich zu niedrig beurteilt worden. Tatsächlich sei das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen des Klägers aus seiner Grundtätigkeit auf mindestens 6.000,-- DM monatlich gestiegen. Zusätzlich beziehe der Kläger mindestens weitere 1.000,-- DM netto im Monat aus der Erstellung ärztlicher Gutachten. Aus der Behandlung von Privatpatienten verdiene der Kläger zusätzlich mindestens weitere 1.500,-- DM netto im Monat. Hinzu kämen noch mindestens 800,-- DM im Monat an Steuerrückzahlungen.

43Abzüge vom Einkommen des Klägers könnten nur nach Maßgabe des Urteils des 5. Familiensenats vom 03.12.1982 vorgenommen werden. Dabei sei zu berücksichtigen, daß der Kläger an die Krankenkasse nicht den vom Arbeitgeber bescheinigten Betrag, sondern nur 318,14 DM zahle. An Versicherungsaufwendungen könnten nur die Beiträge zur Deutschen Ärzteversicherung mit einem monatlichen Beitrag von 1.177,05 DM berücksichtigt werden. Für berufsbezogene Literatur und Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen seien nur 50,-- DM zu berücksichtigen. Völlig außer Betracht bleiben müssen die vom Arbeitgeber bescheinigte Zusatzversicherung mit monatlichen Beiträgen von 530,-- DM.

44Unterhaltszahlungen für die Kinder könnten keinesfalls in Höhe von 1.554,-- DM abgesetzt werden. Denn ein Vorwegabzug des Kindesunterhalts sei angesichts ihrer vorrangigen Unterhaltsberechtigung nicht zulässig.

45Dem Einkommen des Klägers hinzuzurechnen seien durchschnittliche monatliche Nebeneinkünfte aus Praxisvertretung von 200,-- DM.

46Eine Bedarfsbegrenzung nach § 1578 BGB, wie vom Kläger angesprochen, scheide aus, da die Ehe länger als 21 Jahre gedauert habe.

47Wegen der weiteren Einzelheiten des Parteivorbringens wird auf den vorgetragenen Inhalt der gewechselten Schriftsätze nebst Anlagen Bezug genommen.

48Der Senat hat die Parteien persönlich angehört. Wegen des Ergebnisses der Anhörung im Senatstermin vom 04.11.1987 wird auf den Berichterstattervermerk verwiesen.

Im Senatstermin vom 10.06.1988 haben die Parteien folgendes erklärt: 49

- Kläger: 50

Unser Sohn xxx befindet sich jetzt im 14. oder 15. Studiensemester. Er hat zunächst 51

Sozialpädagogik studiert. Jetzt studiert er, wohl im 6. Semester, zusätzlich Betriebswirtschaft. xxx befindet sich im 8. Semester des Faches Elektrotechnik, xxx studiert im 5. Semester Psychologie.

Ich führe seit dem 01.05.1988 eine eigene Praxis. 52

- Beklagte: 53

54Ich war im März 1988 beim Arbeitsamt. Dort schlug man mir vor, an einem 6monatigen Kursus in kaufmännischer Tätigkeit teilzunehmen, damit ich Arbeitspraxis aufzuweisen hätte und so eine Chance auf dem Arbeitsmarkt bekäme. Die beiden für mein Vordiplom noch ausstehenden Klausuren werde ich im September 1988 schreiben.

Entscheidungsgründe: 55

56Die zulässige Berufung des Klägers führt zu der aus der Urteilsformel ersichtlichen Abänderung der angefochtenen Entscheidung. Der Beklagten steht bis einschließlich September 1987 noch Unterhalt in der bisherigen Höhe gemäß §§ 1573 Abs. 1, 1575 Abs. 1 BGB zu. Ab Oktober 1987 vermindert sich der Unterhaltsanspruch der Beklagten als Aufstockungsunterhalt auf 1.005,-- DM monatlich.

57Soweit der Kläger Abänderung für die Zeit vor der am 10.10.1986 erfolgten Zustellung seiner Abänderungsklage, nämlich ab 01.09.1986, verlangt, kann er damit nicht durchdringen. Denn da er sich mit seiner Abänderungsklage gegen das am 06.12.1984 verkündete Urteil des Amtsgerichts Iserlohn wendet, kommt eine Abänderung nur für die Zeit nach Erhebung der Klage, d.h. ab 10.10.1986, in Betracht 323 Abs. 3 ZPO).

58Gegen die Zulässigkeit der vom Kläger erhobenen Abänderungsklage bestehen im übrigen keine Bedenken. Mit dem Vortrag, die Studienberechtigung der Klägerin sei entfallen und seine Leistungsfähigkeit habe sich vermindert, behauptet der Kläger eine wesentliche Veränderung der Umstände nach dem Schluß der mündlichen Verhandlung im Verfahren 13 a F 103/83 vor dem Amtsgericht Iserlohn.

Die Klage ist jedoch erst für die Zeit ab Oktober 1987 begründet. 59

60Die Bestimmung des § 323 ZPO ermöglicht keine freie, von der bisherigen Höhe unabhängige Neufestsetzung des Unterhalts oder eine abweichende Beurteilung der Verhältnisse. Vielmehr kann die Abänderungsentscheidung nur in einer unter Wahrung der Grundlagen des abzuändernden Titels vorzunehmenden Anpassung des Unterhalts an die veränderten Verhältnisse bestehen (Lohmann, Neue Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum Familienrecht 5. Aufl., S. 163 m.w.N.). Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze kommt für die Zeit bis einschließlich September 1967 eine Abänderung des bereits angeführten Urteils des Amtsgerichts Iserlohn nicht in Betracht. Ab Oktober 1987 ist die Unterhaltsrente dagegen auf 1.005,-- DM monatlich herabzusetzen.

61Bis einschließlich März 1987 steht der Beklagten Ausbildungsunterhalt gemäß § 1575 Abs. 1 BGB zu. Denn die Beklagte hat ihr wirtschaftswissenschaftliches Studium unstreitig im Wintersemester 1982/83 aufgenommen und befand sich ab Oktober 1986 in ihrem 9. Semester. Wenn auch unstreitig das Vordiplom im Studienfach der Beklagten regelmäßig nach 4 Semestern erreicht sein soll und die Beklagte dieses Vordiplom bis

heute nicht erlangt hat, so war der Beklagten doch die Möglichkeit einzuräumen, das Vordiplom mit dem Wintersemester 1986/87, also bis Ende März 1987, abzuschließen. Zum einen ist dabei zu berücksichtigen, daß der Beklagten angesichts ihres Alters von rund 46 Jahren bei Studienaufnahme und der Tatsache, daß sie während der Ehe ab 30.04.1959 ganz überwiegend ausschließlich Hausfrau war und die Kinder erzogen hat, eine Überschreitung der Regelstudienzeit auch in dem geschehenen Umfang zugebilligt werden kann. Des weiteren ist die Beklagte mit hinreichender Dringlichkeit erst durch die Zustellung der Abänderungsklage im vorliegenden Verfahren am 10.10.1986, also zu Beginn des Wintersemester 1986/87, mit der Notwendigkeit konfrontiert worden, jetzt den Studienerfolg jedenfalls in Form des Vordiploms vorzuweisen und möglichst noch in der durchschnittlichen Studiendauer von 13 Semestern, wie sie im Termin vor dem Senat am 04.11.1987 erörtert worden ist, - oder nur wenig darüber - das Abschlußexamen zu erreichen.

62Daß die Beklagte ihr Studium mutwillig vernachlässigt hat, kann nicht angenommen werden. Sie hat belegt, daß sie an den in den ersten drei Semestern durchgeführten propädeutischen Veranstaltungen Technik des betrieblichen Rechnungswesens, mathematischer Grundkurs I, II, Einführung in die EDV und Methoden der empirischen Sozialforschung mit Erfolg teilgenommen hat. Außerdem waren, wie die Universität xxx unter dem 12.06.1986 bescheinigt, die Vordiplomprüfungsfächer Recht und Statistik mit ausreichendem Erfolg absolviert. An der Prüfung in Betriebswirtschaftslehre hatte die Beklagte immerhin teilgenommen, wenn auch ohne Erfolg. Auch der Kläger stützt sein Begehren auf Fortfall des Ausbildungsunterhaltsanspruchs der Beklagten wesentlich darauf, daß die vom 5. Familiensenat des Oberlandesgerichts Hamm in seinem Urteil vom 03.12.1982 (5 UF 356/82) angestellte Prognose über die Fähigkeiten der Beklagten, das Studium erfolgreich durchzuführen, fehlgeschlagen sei, wenn er im Termin vom 10.06.1988 vor dem Senat zusammenfassend vortragen läßt, er habe bereits im Verfahren 5 UF 356/82 mit Nachdruck darauf hingewiesen, die Beklagte besitze zu der - damals - angestrebten Ausbildung nicht die erforderliche Eignung.

63Der Ausbildungsunterhaltsanspruch der Beklagten für die Zeit bis einschließlich März 1987 besteht in Höhe des durch das Amtsgericht Iserlohn im Vorverfahren ausgeurteilten Unterhalts. Auf der Grundlage der Aufstellung der Lungenklinik xxx vom 30.06.1987 für die Zeit von Juni 1986 bis Mai 1987 beträgt das Nettoeinkommen des Klägers aus seiner Berufstätigkeit ohne Abzug der vermögenswirksamen Leistungen von 52,-- DM, aber unter Abzug des Nettoanteils der vom Arbeitgeber gezahlten vermögenswirksamen Leistungen (13,-- DM abzüglich 39% davon) 5.753,-- DM. Darin enthalten sind die Arbeitgeberanteile zur Krankenkasse und zur Ärzteversicherung sowie die ausgewiesenen zusätzlichen Sonderzahlungen. Abgezogen sind die ausgewiesenen Beiträge zur Ärzteversicherung, Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung und Zusatzversicherung. Jedoch bedürfen die Abzüge für die Ärzteversicherung, die Krankenkasse und die Zusatzversicherung der Korrektur.

64Soweit die Ärzteversicherung betroffen ist, sind anstelle von 1.075,20 DM Beiträge von monatlich 1.177,05 DM abzuziehen. Ein Beitrag zur Ärzteversicherung in dieser Höhe, wie er auch schon in den beiden Vorverfahren Berücksichtigung fand, ist vom Beklagten im vorliegenden Verfahren zur Überzeugung des Senats belegt worden.

65Demgegenüber kann für die Krankenversicherung nicht der vom Arbeitgeber bescheinigte Beitrag von 335,14 DM abgesetzt werden. Vielmehr kann insoweit nur ein monatlicher Beitrag von 318,14 DM Berücksichtigung finden. Das ergibt sich aus den

vom Beklagten selbst vorgelegten Kontoauszügen und Überweisungsträgern.

66Die als Abzugsposten in die Bescheinigungen der Lungenklinik xxx vom 30.06.1987 eingeführte monatliche Leistung von 530,-- DM zu einer Zusatzversicherung kann nicht abgezogen werden. Denn es ist nicht ersichtlich, wozu dieser Beitrag dient. Der Kläger war in den Senatsterminen nicht in der Lage, sich dazu zu äußern. Auch die dem Kläger am Schluß des Senatstermins vom 04.11.1987 gemachte Auflage darzulegen, wie hoch die Altersversorgung aus den abgeschlossenen Lebensversicherungen und der Zusatzversicherungen sein werde, hat der Kläger hinsichtlich der Zusatzversicherung nicht erfüllt.

67Im Anschluß an die vorstehend aufgeführte Korrektur stellt sich das Nettoeinkommen des Klägers aus seiner Berufstätigkeit auf monatlich 6.198,15 DM (= 5.753,-- DM + 1.075,20 DM - 1.177,05 DM + 530,-- DM + 335,14 DM - 318,14 DM).

68Hinzuzusetzen ist eine monatliche durchschnittliche Steuererstattung von 576,91 DM, da Steuererstattungen auch im Vorverfahren dem anrechenbaren Einkommen des Klägers hinzugesetzt worden sind. Dieser Steuererstattungsbetrag, der einer jährlichen Steuererstattung von 6.923,-- DM entspricht, errechnet sich auf der Grundlage des Steuerbescheides des Klägers für das Jahr 1985. Darin ist allerdings eine Steuererstattung von insgesamt 17.179,-- DM ausgewiesen. Diese kann jedoch nicht in vollem Umfang berücksichtigt werden, da sie wesentlich auf negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von 8.066,-- DM und außergewöhnliche Belastungen von 10.693,-- DM (nach Abzug der zumutbaren Belastung) zurückzuführen ist, die erst nach dem Vorverfahren eingetreten sind und der Beklagten unterhaltsrechtlich nicht entgegenhalten werden können, so daß dem Kläger wenigstens der daraus fließende steuerliche Vorteil verbleiben muß (vgl. BGH, FamRZ 1987, 36 ff.). Setzt man demgemäß dem in dem Steuerbescheid für 1985 ausgewiesenen zu versteuernden Einkommen von 86.295,-- DM die Beträge von 10.693,-- DM und 8.066,-- DM hinzu, so ergibt sich ein steuerliches Einkommen des Klägers von 105.054,-- DM. Nach der Grundtabelle für das Jahr 1985 entfällt auf dieses Einkommen eine Einkommenssteuer von 44.039,-- DM. Die Differenz zu dem erfolgten Abzug von Lohn in Höhe von 50.962,-- DM beträgt 6.923,-- DM. Der auf den Monat umgelegte Betrag macht alsdann 576,91 DM aus.

Die Summe von 6.198,15 DM und 576,91 DM ergibt 6.775,06 DM. 69

70Hiervon ist zunächst der weitere, nachträgliche, Lebensversicherungsbeitrag des Klägers zur Ärzteversicherung mit monatlich 116,-- DM abzuziehen, der in dieser Höhe belegt ist. Denn er stellt eine angemessene Ausweitung der Altersversorgung des Klägers dar. Wie nämlich die vom Kläger im Anschluß an den Senatstermin vom 04.11.1987 vorgelegten Versicherungspolicen belegen, kann der Kläger unter Einschluß derjenigen Lebensversicherung, die mit monatlichen Beiträgen von 116,-- DM bedient wird, eine spätere Altersversorgung in Form monatlicher Renten von insgesamt 2.474,15 DM erwarten, was bei seinem sozialen Stand und seinen Einkommensverhältnissen jedenfalls als angemessen anzusehen ist.

71Des weiteren sind die belegten Beträge von 36,-- DM für die Krankentagegeldversicherung und 79,18 DM Beiträge zum xxx, dem xxx etc., wie sie im übrigen auch mit den Parteien im Senatstermin vom 04.11.1987 besprochen worden, unbeanstandet geblieben und in den schriftlichen Vergleichsvorschlag des Senats

aufgenommen worden sind, abzusetzen.

72Die Aufwendungen des Beklagten für Fachliteratur und Tagungskosten schätzt der Senat auf der Grundlage der vorgelegten Belege auf monatlich 100,-- DM, die alsdann ebenfalls abzusetzen sind.

73Der unstreitige Kindesunterhalt, der überdies auch belegt ist, ist mit je 500,-- DM für die drei Kinder, insgesamt also 1.500,-- DM, abzuziehen, was bereits im Vorurteil mit insgesamt 1.380,-- DM monatlich geschehen ist. Selbst ein Wegfall einer oder mehrerer dieser Unterhaltspflichten könnte sich nicht mehr zu Gunsten der Beklagten auswirken, da die ehelichen Lebensverhältnisse als Bemessensmaßstab für den nachehelichen Unterhalt nur durch solche nachträglichen Entwicklungen und später eintretenden Ereignisse noch geprägt werden, die in engem zeitlichem Zusammenhang mit der Scheidung stehen und deren Eintritt im Zeitpunkt der Scheidung sicher zu erwarten war. Das kann hier bei einem etwaigen Wegfall einer oder mehrerer Kindesunterhaltspflichten, etwa ab 1986, schon deshalb nicht angenommen werden, weil die Ehe der Parteien bereits im September 1981 rechtskräftig geschieden war (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16.03.1988, IV b ZR 40/87, zur Veröffentlichung bestimmt).

74Alsdann ergibt sich ein anrechenbares Einkommen des Klägers von 4.943,88 DM (= 6.775,06 DM -116,-- DM -36,-- DM -79,18 DM -100,-- DM -1.500,-- DM).

75Von diesem Einkommen sind weitere Abzüge, entgegen dem Klagevorbringen, nicht zu machen.

76Soweit der Kläger einen weiteren monatlichen Lebensversicherungsbeitrag von 128,-- DM zur Deutschen Ärzteversicherung geltend macht, ist zwar belegt, daß ein solcher Beitrag gezahlt wird. Es ist jedoch nicht ersichtlich, wofür das geschieht. Eine Erläuterung dafür hat der Kläger bei seiner persönlichen Anhörung vor dem Senat nicht geben können. Der Kontoauszug, den der Kläger insoweit vorgelegt hat, weist aus, daß der Beitrag zu einer Versicherung Nr. xxx erbracht wird. Diese Versicherungsnummer korrespondiert nicht mit einer der Nummern der Lebensversicherungen, deren spätere Rentenhöhe der Kläger in den Anlagen zu seinem Schriftsatz vom 27.01.1988 belegt hat.

77Die studentische Krankenversicherung für xxx in Höhe von 61,06 DM monatlich im Jahre 1987 kann nicht berücksichtigt werden, weil sie bereits im Vorurteil unberücksichtigt geblieben ist.

78Auch bei der Reinigung von Ärztekleidung, die der Kläger mit monatlich 80,-- DM veranschlagt, läßt sich nicht erkennen, daß diese Position nicht bereits bei Erlaß des Urteils im Vorverfahren bestanden hat.

79Auch die übrigen, vom Kläger geltend gemachten Abzugspositionen für die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung, die Kraftfahrzeugsteuer, den Beitrag zum xxx, und die Kosten für eine Putzhilfe können unterhaltsrechtlich nicht berücksichtigt werden, da sie dem privaten Bereich des Klägers zuzuordnen sind.

80Andererseits tritt auch keine Erhöhung des für die Bedarfsermittlung der Beklagten errechneten Betrages von 4.943,88 DM ein.

81Soweit die Beklagte sich darauf beruft, das Arbeitseinkommen des Klägers, belegt durch die Bescheinigung der Lungenklinik xxx vom Juni 1987, sei auf der Grundlage von Steuerleistungen nach Lohnsteuerklasse I erfolgt, während die ehelichen Lebensverhältnisse auf der Grundlage von Steuerleistungen nach Steuerklasse III geprägt gewesen seien, kann dem nicht gefolgt werden. Auch bei der Bedarfsberechnung ist zur Vermeidung komplizierter Umrechnungen von Einkünften, die nach Steuerklasse I versteuert worden sind, in solch fiktiven Einkünfte, die nach Steuerklasse III versteuert sind, von dem tatsächlich bezogenen Einkommen auf der Grundlage der tatsächlich entrichteten Steuern auszugehen. Das hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 11.05.1988 (IV b ZR 42/87), welches zur Veröffentlichung bestimmt ist, bestätigt. Dementsprechend braucht auch dem Antrag der Beklagten, insoweit die Revision zuzulassen, nicht gefolgt zu werden.

82Dem Einkommen des Klägers braucht auch kein höherer Steuererstattungsbetrag deshalb hinzugerechnet zu werden, weil im Wege des begrenzten Realsplittings gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1 EStG jetzt Unterhaltsleistungen von bis zu 18.000,-- DM steuerlich abgesetzt werden können. Denn Steuererstattungen sind in der Regel erst dann als Einkommen zu behandeln, wenn sie tatsächlich geflossen sind. Eine fiktive Berechnung von Steuererstattungen scheidet im Regelfall aus. Anhalte dafür, vorliegend von der Regel abzuweichen, sind nicht ersichtlich.

83Zusätzliche Einkünfte des Klägers aus der Behandlung von Privatpatienten und der Erstellung von Gutachten können ebenfalls nicht angenommen werden. Der Senat hat im Termin vom 04.11.1987 entsprechende Hinweise auf der Grundlage der vorhandenen Einkommensbelege des Klägers gegeben, die auch Eingang in den schriftlichen Vergleichsvorschlag gefunden haben, ohne daß die Beklagte insoweit zu irgendeinem Zeitpunkt widersprochen hätte.

84Das zur Unterhaltsberechnung heranzuziehende Einkommen des Klägers erhöht sich auch nicht aufgrund unstreitiger Nebeneinnahmen des Klägers aus Praxisvertretung, welche die Beklagte auf, durchschnittlich 200,-- DM im Monat veranschlagt. Denn dabei kann es sich nur um Einkünfte handeln, die jetzt neu erzielt worden sind. Damit sind sie weit nach der im Jahre 1981 rechtskräftig geschiedenen Ehe der Parteien entständen, können also den Bedarf nach den ehelichen Lebensverhältnissen, der durch die Verhältnisse bei Scheidung bestimmt wird, nicht mehr verändern.

85Für die Zeit bis einschließlich März 1987, während derer noch Unterhalt nach § 1575 Abs. 1 BGB geschuldet wird, steht der Beklagten ein Anteil von 3/7 der anrechenbaren Einkünfte des Klägers zu. Dieser wird mit dem im Vorverfahren ausgeurteilten monatlichen Unterhaltsbetrag von 1.440,-- DM bei weitem nicht erreicht, so daß die Abänderungsklage des Klägers insoweit keinen Erfolg haben kann. Etwas anderes ergibt sich für die Zeit vom 10.10.1986 bis zum 31.12.1986 auch dann nicht, wenn man annimmt, daß im Jahre 1986 eine Steuererstattung nicht geflossen ist. Alsdann stände der Beklagten ein Anteil von 3/7 von 4.366,97 DM zu (= 4.943,88 DM - 576,91 DM).

86Für die Zeit vom 01.04.1987 bis zum 30.09.1987 hat die Beklagte einen Unterhaltsanspruch jedenfalls in der vom Amtsgericht Iserlohn im Verfahren 13 aF 103/83 ausgeurteilten Höhe von monatlich 1.440,-- DM gemäß § 1573 Abs. 1 BGB. Dabei kann wegen der Höhe des Unterhaltsanspruchs auf die vorstehenden Ausführungen für die Zeit bis einschließlich März 1987 verwiesen werden.

87Dem Grunde nach ist der Unterhaltsanspruch deshalb gegeben, weil der Beklagten nicht sogleich mit dem Fehlschlagen ihrer Bemühungen um das Vordiplom spätestens mit Ablauf des Winters des Semesters 1986/87 die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit angesonnen werden kann. Vielmehr ist der Beklagten nunmehr ein Zeitraum von etwa sechs Monaten zuzubilligen, sich auf die Aufnahme einer praktischen Arbeit, etwa durch Teilnahme an einem vom Arbeitsamt angebotenen Kursus, wie die Beklagte ihn im Senatstermin vom 10.06.1988 dargelegt hat, vorzubereiten und sich gleichzeitig gehörig um eine Arbeitsstelle zu bemühen.

88Ab Oktober 1987 muß sich die Beklagte so behandeln lassen, als habe sie eine Arbeitsstelle mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.300,-- DM gefunden. Denn die Beklagte war, nachdem die Erfolglosigkeit ihres Studiums Ende März 1987 feststand, gehalten, sich gehörig um eine Arbeitsstelle zu bemühen. Dazu gehörte neben der Meldung beim Arbeitsamt, der etwa gebotenen Teilnahme an einer praktischen Einweisung in kaufmännische Bürotätigkeiten auch ein umfassendes Maß privater Bemühungen um eine geeignete Arbeitsstelle. Bemühungen irgendwelcher Art um eine Arbeitsstelle sind nicht ersichtlich. Selbst bei einem Alter der Beklagten von 51 Jahren im Jahre 1987 können Stellen im Bereich des Verkaufs, der Bürotätigkeit, der Hauswirtschaft u.ä. gefunden werden, wobei der Beklagten nunmehr nach Fehlschlagen der Berufsausbildung auch eine Tätigkeit angesonnen werden kann, die bei Beginn der Ausbildung abgelehnt werden durfte (MünchKom, BGB, § 1575 Rz 17). Dabei werden sich sozialer Stand und Kenntnisse, welche die Beklagte im Verlaufe ihrer Ausbildung erreicht hat, positiv auswirken. Gesundheitliche Hindernisse zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit sind auf seiten der Beklagten nicht vorgetragen worden und auch sonst nicht ersichtlich. Da die Beklagte überdies örtlich nicht gebunden ist, muß angenommen werden, daß sie unter Ausnutzung aller Möglichkeiten ab 1. Oktober 1987 eine Stelle hätte haben können, die mit (fiktiven) monatlichen Nettoeinkünften von 1.300,-- DM bezahlt würde. Ein höheres Einkommen, wie es etwa nach erfolgreichem Studienabschluß gezahlt würde, kann nicht angenommen werden. Denn das Studium ist gerade nicht erfolgreich abgeschlossen worden. Treu und Glauben bieten keine andere Beurteilung. Die Beklagte hat den Mißerfolg ihres Studiums nämlich, wie bereits weiter vorne ausgeführt, nicht mutwillig selbst herbeigeführt.

89Der der Beklagten ab 01.10.1987 zustehende Anspruch auf Aufstockungsunterhalt bemißt sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Die ehelichen Lebensverhältnisse werden im allgemeinen durch das Einkommen bestimmt, wobei für den nachehelichen Unterhalt auf den Zeitpunkt der Rechtskraft der Scheidung abzustellen ist. Vorliegend wurden die ehelichen Lebensverhältnisse bei Scheidung allein durch Einkommen des Klägers geprägt, so daß die Beklage sich ihr - fiktives - Einkommen auf ihren Bedarf nach den ehelichen Lebensverhältnissen anrechnen lassen muß (BGH, FamRZ 1982, 255 ff/257). Dabei stellt sich der Bedarf der Klägerin als eine Quote des derzeitigen, sich im Zuge der allgemeinen Einkommensentwicklung bewegenden Einkommens des Klägers dar (vgl. BGH, FamRZ 1987, 459 ff). Diese Quote nimmt der Senat, in Abkehr von seiner bisherigen Rechtsprechung, mit einem Anteil von 3/7 des anrechenbaren Einkommens des Klägers an.

90Gemäß §§ 1569 ff, 1578 Abs. 1 BGB ist der Unterhalt so zu bemessen, daß beide Ehegatten grundsätzlich in gleicher Weise am ehelichen Lebensstandard teilnehmen und daß jedem die Hälfte des verteilungsfähigen Einkommens zuzubilligen ist. Jedoch widerspricht es dem Halbteilungsgrundsatz nicht, zugunsten des erwerbstätigen

Unterhaltsverpflichteten von einer strikt hälftigen Aufteilung in maßvoller Weise abzuweichen, um den mit einer Berufsausübung verbundenen höheren Aufwand zu berücksichtigen und zugleich einen Anreiz zur Erwerbstätigkeit zu schaffen. Dementsprechend ist in der Regel in Übereinstimmung damit, daß einem jeden der Ehegatten bei Anwendung der Differenzmethode, also wenn beide Ehegatten berufstätig sind und dem Unterhaltsberechtigten ein Anteil von 3/7 der Differenz beider Einkommen zusteht, jedem Ehegatten von seinem eigenen Einkommen 4/7 verbleiben, dem erwerbstätigen Unterhaltsschuldner ein Anteil von 1/7 vorab zu belassen (vgl. BGH, FamRZ 1988, 265 ff/267).

91Ein Anteil von 3/7 des anrechenbaren Einkommens des Klägers, welches, wie weiter vorne ermittelt worden ist, 4.943,88 DM beträgt, macht 2.118,81 DM aus.

92Auf diesen Bedarf ist für die Zeit ab 01.10.1987 das - fiktive - Erwerbseinkommen der Beklagten von 1.300,-- DM anzurechnen, wobei allerdings auch der Beklagten der mit der Ausübung der Erwerbstätigkeit verbundene erhöhte Aufwand abzugelten und ein Anreiz für die (weitere) Erwerbstätigkeit zuzubilligen ist (BGH, a.a.O.). Beläßt man dementsprechend auch der Beklagten vorab einen Anteil von 1/7 ihres fiktiven Einkommens aus 1.300,-- DM, das sind 185,71 DM, dann verbleiben 1.114,29 DM, die anzurechnen sind.

93Rechnet man 1.114,29 DM fiktiven Erwerbseinkommens der Beklagten auf den Bedarf von 2.118,81 DM an, dann verbleibt ein restlicher Unterhaltsanspruch von 1.004,52 DM, also rund 1.005,-- DM.

94Eine Anwendung des § 1578 Abs. 1 Satz 2 BGB scheidet aus, da die Ehe der Parteien von langer Dauer war.

Nach alledem ist, wie geschehen, zu entscheiden. 95

Die prozessualen Nebeneinscheidungen folgen aus §§ 92 Abs. 1, 97 Abs. 1, 708 Nr. 10 ZPO. 96

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Anmerkungen zum Urteil