Urteil des LAG Rheinland-Pfalz vom 10.06.2010, 2 Sa 74/10

Aktenzeichen: 2 Sa 74/10

LArbG Mainz: vertragsstrafe, ordentliche kündigung, arbeitsgericht, koch, höchstarbeitszeit, teilnichtigkeit, vergütung, mehrarbeit, kündigungsfrist, registrierkasse

LAG

Mainz

10.06.2010

2 Sa 74/10

Arbeitzeit über gesetzliche Höchstgrenze

Aktenzeichen: 2 Sa 74/10 1 Ca 897/09 ArbG Trier Entscheidung vom 10.06.2010

Tenor: Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil des Arbeitsgerichts Trier v. 20.01.2010 - 1 Ca 897/09 - unter Aufrechterhaltung im Übrigen teilweise abgeändert.

Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.182,76 nebst Zinsen in Höhe von 5%-Punkten über dem Basiszinssatz aus 265,69 seit dem 01.04.2009, aus 265,69 seit dem 01.05.2009, aus 265,69 seit dem 01.06.2009 und aus 265,69 seit dem 01.07.2009 zu zahlen.

Die weitere Berufung wird zurückgewiesen.

Von den Kosten des Rechtsstreits werden dem Kläger 83%, dem Beklagten 17% auferlegt.

Die Revision wird nicht zugelassen.

T a t b e s t a n d : Die Parteien streiten um Zahlungsansprüche aus mittlerweile beendetem Arbeitsverhältnis.

Aufgrund schriftlichen Arbeitsvertrages vom 31.12.2008 war der Kläger vom 01.02.2009 bis zum 15.07.2009 als Koch beschäftigt. Vereinbart war ein Bruttoverdienst in Höhe von 1.840,00 EUR, der Kläger erhielt weiter Sachleistungen in Form von Mahlzeiten, welche in der Lohnabrechnung mit brutto 82,00 EUR ausgewiesen waren. In § 3 des Arbeitsvertrages ist eine Arbeitszeit von 240 Stunden monatlich vereinbart, weiter ist vereinbart, dass Pausen von mehr als 30 Minuten nicht zur Arbeitszeit zählen. In § 9 des Vertrages heißt es wörtlich:

"Tritt ein Arbeitnehmer eine Stelle nicht an oder gibt er seinen Arbeitsplatz auf ohne Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist, so hat der Arbeitgeber Anspruch auf Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe eines durchschnittlich erzielten Monatslohnes brutto, ohne an den Nachweis eines Schadens gebunden zu sein. Kündigt der Arbeitgeber fristlos aus einem Grund, den der Arbeitnehmer schuldhaft verursacht hat, so ist die vorstehend vereinbarte Vertragsstrafe ebenfalls verwirkt. Mit der Geltendmachung der Vertragsstrafe sind weitergehende Ansprüche des Arbeitgebers wegen dieses Vertragsbruches ausgeschlossen. Die gleichen Rechte stehen dem Arbeitnehmer zu, wenn der Arbeitgeber eine Kündigung gegen den Arbeitnehmer schuldhaft verursacht hat."

Mit Schreiben vom 30.05.2009 teilte der Beklagte dem Kläger mit, er betrachte das unentschuldigte Fernbleiben als dessen Eigenkündigung. Dies wies der Kläger mit Schreiben seiner jetzigen Prozessbevollmächtigten zurück und bot zugleich eine weitere Arbeitsleistung an. Der Beklagte forderte den Kläger am 12.06.2009 auf, ab dem 13.06.2009 wieder zu arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt war der Kläger arbeitsunfähig erkrankt. Der Beklagte kündigte am 13.06.2009 zum 15.07.2009 schriftlich das Arbeitsverhältnis.

Mit der beim Arbeitsgericht Trier am 30.06.2009 eingegangenen Klageschrift begehrt der Kläger Zahlung von Überstundenzuschlägen und der Vertragsstrafe.

Der Kläger ist der Ansicht, aufgrund des Verweises auf den Manteltarifvertrag für das Gaststättengewerbe habe der Beklagte ihm noch die Überstundenzuschläge in Höhe von 25 % für die 170. bis 209. Arbeitsstunde und in Höhe von 40 % für die 210. bis zur 240. Arbeitsstunde für den Zeitraum März bis Juni 2009 nachzuzahlen.

Der Beklagte schulde auch die Vertragsstrafe, er habe gegenüber einem Arbeitskollegen erklärt, dieser und der Kläger bräuchten nicht mehr zur Arbeit kommen, da er einen neuen Koch eingestellt habe.

Der Kläger hat beantragt, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 3.048,39 EUR brutto zuzüglich Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 1.016,13 EUR seit 01.04.2009, aus weiteren 1.016,13 EUR seit 01.05.2009 sowie aus weiteren 1.016,13 EUR seit 01.06.2009 zu zahlen,

den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger eine Vertragsstrafe in Höhe von 2.856,13 EUR zu zahlen,

den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger für den Monat Juni 2009 1.016,13 EUR brutto zuzüglich Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz hieraus seit 01.07.2009 zu zahlen.

Der Beklagte hat beantragt, die Klage abzuweisen.

Er hat vorgetragen, der Kläger habe nie mehr als 208 Stunden pro Monat gearbeitet, zumal mangels Gästen die Gaststätte häufig nicht einmal von 12.00 Uhr bis 14:00 Uhr und von 18.00 Uhr bis maximal 23.00 Uhr geöffnet habe. Ebenso seien wegen Fehlens der Gäste die offiziellen Küchenzeiten häufig unterschritten worden. Im März habe der Kläger lediglich 176 Stunden, im April lediglich 180 Stunden gearbeitet, wie die Registrierkasse belege. Die Kündigung des Klägers sei wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage erfolgt.

Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes erster Instanz wird auf den Tatbestand des Urteils des Arbeitsgerichts Trier vom 20.01.2010 verwiesen.

Das Arbeitsgericht hat die Klage insgesamt abgewiesen. Zu den Ansprüchen auf Überstundenzuschlägen hat es ausgeführt, § 6 des Manteltarifvertrages für das Hotel- und Gaststättengewerbe vom 22.11.1994 fände keine Anwendung. Verbandszugehörigkeit läge nicht vor. Der Tarifvertrag sei nicht allgemeinverbindlich, er sei auch nicht Inhalt des Arbeitsvertrages durch Bezugnahme geworden. Die Verweisung auf die Bestimmungen des jeweils gültigen Manteltarifvertrages greife nur, sofern keine speziellere Regelung der Modalitäten des Arbeitsverhältnisses getroffen seien. Eine mehrdeutige Klausel liegt nicht vor. Die Parteien hätten gerade die einzelnen Komplexe Vergütung und Mehrarbeit bereits im Arbeitsvertrag selbst abschließend geregelt. Der Umstand, dass die vertraglich zugrunde gelegte individuell vereinbarte monatliche Arbeitszeit von 240 Stunden die nach § 3 ArbZG zulässige Höchstarbeitszeit von 208 Stunden übersteige, führe lediglich dazu, dass diese Regelung wegen eines Gesetzesverstoßes unwirksam sei. Der Kläger wäre nicht verpflichtet gewesen, 240 Stunden monatlich zu leisten. Die Anwendbarkeit des Manteltarifvertrages lasse sich aus dieser etwaigen Unwirksamkeit nicht herleiten.

Der Klageantrag wegen Vertragsstrafe sei ebenfalls unbegründet, die Voraussetzungen für die Verwirkung einer Vertragsstrafe seien vorliegend nicht gegeben. Der Beklagte habe zwar eine Kündigung ausgesprochen, es fehle jedoch an der schuldhaften Verursachung der Kündigung durch den Beklagten. Eine schuldhafte Verursachung könne nur angenommen werden, wenn die vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung zumindest ein fahrlässiges vertragswidriges Verhalten des Arbeitgebers darstelle. Dies sei nicht festzustellen. Der Beklagte habe keine fristlose, sondern lediglich eine ordentliche Kündigung unter Einhaltung der maßgeblichen Kündigungsfrist ausgesprochen.

Wegen der weiteren Einzelheiten der Urteilsbegründung wird auf die vorbezeichnete Entscheidung verwiesen.

Das Urteil wurde dem Kläger am 17.02.2010 zugestellt. Der Kläger hat hiergegen am 17.02.2010 Berufung eingelegt und seine Berufung mit am 19.04.2010 eingegangenem Schriftsatz begründet.

Der Kläger rügt fehlerhafte Rechtsanwendung durch das Arbeitsgericht. Der Arbeitsvertrag verstoße gegen ein gesetzliches Verbot, in dem er eine monatliche Arbeitszeit von 240 Stunden festlege. Es sei nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts von einer Totalnichtigkeit des Arbeitsvertrages auszugehen, der Vergütungsanspruch richtesich bei einer kompletten Nichtigkeit des Vertrages nach § 612 Abs.2 BGB und damit nach den tarifvertraglichen Bestimmungen. Er habe Vergütung nur bis zu 169. Stunde erhalten, aber während der gesamten Dauer des Beschäftigungsverhältnisses monatlich 240 Stunden gearbeitet. Dies ergebe die mit der Klage verfolgte Zahlungsforderung. Die Arbeitszeit von 240 Stunden pro Monat ergebe sich entgegen der Darstellung des Beklagten aus dem Inhalt des Arbeitsvertrages. Die vom Beklagten vorgetragenen Küchenzeiten hätten mit den Zeiten des Restaurantbetriebes keine Deckungsgleichheit. Das Öffnen und Schließen der Registrierkasse besage ebenfalls nichts über die Arbeitszeit in der Küche, in welcher Vor- und Nacharbeiten zu erledigen waren. Der Beklagte sei darlegungs- und beweisbelastet, dass weniger als vertraglich vereinbart gearbeitet wurde.

Ihm stehe auch die Vertragsstrafe zu. Vereinbart sei die Zahlung eines Bruttomonatslohnes, wenn der Arbeitgeber eine Kündigung schuldhaft verursacht habe. Dies sei hier der Fall, weil er bereits am 31.05.2009 einen anderen Koch eingestellt habe und unbedingt den Kläger los werden müssen. Die Beendigung sei somit auf vertragswidriges Verhalten des Beklagten zurückzuführen gewesen.

Der Kläger beantragt, in Abänderung des Urteils des Arbeitsgerichts Trier vom 20.01.2010, zugestellt am 17.02.2010, AZ: 1 Ca 897/09, wird der Beklagte verurteilt,

an den Kläger 3.048,39 EUR brutto zzgl. Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 1.016,13 EUR seit 01.04.2009, aus weiteren 1.016,13 EUR seit 01.05.2009 sowie aus weiteren 1.016,13 EUR seit 01.06.2009 zu zahlen,

an den Kläger eine Vertragsstrafe in Höhe von 2.856,13 EUR zu zahlen,

an den Kläger für den Monat Juni 2009 1.016,13 EUR brutto zzgl. Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz hieraus seit 01.07.2009 zu zahlen,

der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

Der Beklagte beantragt, die Berufung kostenpflichtig zurückzuweisen.

Er verteidigt das angefochtene Urteil, bestreitet im Berufungsverfahren nochmals, dass der Kläger monatlich mehr als 208 Stunden gearbeitet habe.

Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes im Berufungsverfahren wird auf den vorgetragenen Inhalt der Schriftsätze der Parteien, die Gegenstand der mündlichen Verhandlung waren, verwiesen. Weiter wird verwiesen auf die Feststellungen zum Sitzungsprotokoll vom 10.06.2010.

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e I. Die Berufung des Klägers ist zulässig, sie ist form- und fristgerecht eingelegt und begründet worden (§§ 64 Abs. 6, 66 Abs. 1 ArbGG i. V. m. § 520 ZPO).

Das Rechtsmittel der Berufung hat jedoch nur zu einem geringen Teil Erfolg.

II. Der Kläger kann vom dem Beklagten Zahlung restlicher Arbeitsvergütung in Höhe von 1.182,76 EUR nebst Zinsen verlangen. Weitergehende Zahlungsansprüche bestehen nicht. Dieses Ergebnis folgt aus den nachstehend kurz zusammengestellten Erwägungen der Kammer:

Die Vereinbarung der Parteien zu einer Arbeitsleistung von 240 Stunden im Monat ist, wie vom Arbeitsgericht zutreffend festgestellt, rechtsunwirksam. Das Arbeitszeitgesetz lässt eine monatliche Gesamtarbeitszeit von lediglich 208 Stunden zu. 32 Arbeitsstunden darüber hinaus geleistet erfolgten nicht aufgrund wirksam vereinbarter Bedingungen. Insoweit verstößt die Abrede gegen das zum Schutze der Arbeitnehmer erlassene Arbeitszeitgesetz, welches Höchstzeiten einer Beschäftigung vorschreibt.

Entgegen der Auffassung des Klägers ist deswegen der gesamte Arbeitsvertrag aber nicht unwirksam. Der Arbeitsvertrag kann, weil eine Teilnichtigkeit vorliegt und nicht davon auszugehen ist, dass die Parteien wegen dieser Teilnichtigkeit den Arbeitsvertrag im Übrigen nicht aufrecht erhalten wollten, gemäß § 139 BGB in einen aufrecht erhaltbaren und einen nichtigen Teil untergliedert werden. Eine rechtswirksame Vereinbarung, dass der Kläger eine Arbeitszeit von über 208 Stunden pro Monat ableisten musste bis zu 240 Stunden, ist unwirksam. Bei ergänzender Vertragsauslegung ist davon auszugehen, dass die Parteien bei verständiger Würdigung und bei Kenntnis der Unwirksamkeit dieser Vereinbarung eine entsprechende Vertragsanpassung vorgenommen hätten. Diese Vertragsanpassung wird von der Kammer nunmehr vorgenommen.

Sie basiert auf folgenden Erwägungen: Zulässig wäre eine Vereinbarung der vereinbarten Monatsvergütung für 208 Arbeitsstunden gewesen. Entgegen der Auffassung des Klägers ist hierbei aber nicht nur der in bar zahlbare Betrag von 1.840,00 EUR, sondern auch die Sachleistung mit erhaltenem Essen, die sich ebenfalls als Gegenleistung für erbrachte Arbeitsleistung darstellt, hinzuzurechnen. Es verbleibt somit ein Monatslohn von 1.922,00 EUR brutto. Auf die Stunde gerechnet ergibt dies einen Bruttostundenlohn von 9,24 EUR. Bei Kenntnis der Unwirksamkeit der vertraglichen Bestimmungen hätten die Parteien vereinbart, dass die 32 Stunden, die monatlich über die gesetzlich zulässige Höchstarbeitszeit zu leisten waren, mit 9,24 EUR zu vergüten wären, bei vier Monaten ergibt dies einen Betrag von 9,24 EUR x 32 x 4 = 1.182,76 EUR.

Die Kammer geht des Weiteren davon aus, dass der Kläger diese 240 Stunden pro Monat gearbeitet hat. Sie war im Arbeitsvertrag vorgesehen. Eine Verpflichtung des Beklagten, dem Kläger die Gelegenheit zu

geben, diese vertraglich vereinbarte Arbeitszeit abzuleisten, bestand.

Der vom Beklagten vorgelegte Hinweis auf unzureichende Gästezahl, früheren Kassenabschluss und Öffnungszeiten des Restaurants vermag den dem Beklagten zu führenden Tatsachenvortrag nicht zu ersetzen, dass der Kläger, an welchen Tagen konkret auch immer, weniger als die vertraglich übernommene Arbeitszeit abgeleistet hat.

Damit geht die Kammer von einem monatlichen Arbeitseinsatz des Klägers von 240 Stunden für die Monate Mai bis Juni 2009 aus.

Weitergehende Ansprüche des Klägers auf Zahlung der Mehrarbeit bestehen nicht. Insofern wird verwiesen auf die umfangreichen und zutreffenden Ausführungen des Arbeitsgerichts, weswegen eine Einbeziehung tariflicher Bestimmungen nicht in Betracht kommt 69 Abs. 2 ArbGG).

III. Dem Kläger steht die Vertragsstrafe ebenfalls nicht zu.

Zunächst ist die Auslegung des Arbeitsgerichts zutreffend, wonach der Beklagte nicht die Kündigung gegen den Arbeitnehmer schuldhaft verursacht hat.

Mit der vertraglichen Vereinbarung ist etwas anderes gemeint als die Auslegung, die der Kläger ihr offensichtlich geben will. Wäre es zutreffend, dass jede auf freier Willensentschließung erklärte Kündigung (dies ist notwendige Voraussetzung einer einseitigen empfangsbedürftigen Willenserklärung) eine Vertragsstrafe auslösen würde und also die Entscheidung des Beklagten allein, das Arbeitsverhältnis mit dem Kläger zu beenden, selbst wenn dies dem Umstand geschuldet ist, dass er einen neuen Koch eingestellt hat, wäre es überflüssig, eine Vertragsstrafenregelung mit dem Attribut "schuldhaft" zu versehen. Dann hätte es nämlich ausgereicht zu formulieren, die Vertragsstrafe wird fällig, wenn der Arbeitgeber eine Kündigung gegenüber dem Arbeitnehmer ausspricht.

Die Regelung ist vielmehr im Kontext zur gesamten Regelung der Vertragsstrafe zu sehen. Sie schließt sich an an die dem Arbeitgeber zustehende Vertragsstrafe, wenn er fristlos aus einem Grund kündigt, den der Arbeitnehmer schuldhaft verursacht hat. Somit bildet sie spiegelbildlich den Anspruch des Arbeitnehmers ab, der bei einer von ihm selbst erklärten fristlosen Kündigung, die der Arbeitgeber schuldhaft verursacht hat, eine Vertragsstrafe beanspruchen kann.

Jede andere Auslegung wird dem in der Vertragsstrafenabrede geregelten Interessenlage nicht gerecht.

Damit steht dem Kläger eine Vertragsstrafe in Höhe eines Bruttomonatsgehaltes nicht zu.

IV. Die Kostenentscheidung folgt § 92 Abs. 1 ZPO. Gründe für eine Zulassung der Revision bestehen angesichts der Kriterien des § 72 Abs. 2 ArbGG nicht.

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