Urteil des FG Köln vom 25.09.2008, 10 K 1722/08

Entschieden
25.09.2008
Schlagworte
Einkünfte, Eltern, Steuerliche vergünstigung, Berufsausbildung, Akte, Verfügung, Vorsorge, Begriff, Haftpflichtversicherung, Bestreitung
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Finanzgericht Köln, 10 K 1722/08

Datum: 25.09.2008

Gericht: Finanzgericht Köln

Spruchkörper: 10. Senat

Entscheidungsart: Urteil

Aktenzeichen: 10 K 1722/08

Tenor: Die Klage wird abgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens hat der Kläger zu tragen.

Tatbestand 1

2Die Beteiligten streiten darüber, ob das Kindergeld für die Monate Januar bis Dezember 2007 wegen Überschreitung des Jahresgrenzbetrags zu versagen war.

3Die im März 1982 geborene Tochter L des Klägers befand sich während des ganzen Jahres 2007 in Ausbildung zur Krankenpflegerin/Krankenschwester. Aus einer im Dezember 2006 eingegangenen Ausbildungsbescheinigung ergab sich keine Überschreitung des Jahresgrenzbetrags (Prognoseentscheidung vom 14. Dezember 2006, Kindergeld-Akte, Bl. 93).

4Im Januar 2008 ging eine weitere Ausbildungsbescheinigung bei der Beklagten ein, aus der sich eine Lohnerhöhung und daraus resultierend ein Überschreiten des Jahresgrenzbetrags von 7.680 ergab (Kindergeld-Akte, Bl. 95, 97, 108: Die Einnahmen von L lt. Jahreslohnsteuerbescheinigung belaufen sich auf 11.041 €, von denen nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge i.H.v. 2.368 und des Arbeitnehmerpauschbetrags 7.753 verbleiben). Deshalb hob die Beklagte die Kindergeldfestsetzung für L mit dem vorliegend streitgegenständlichen Bescheid vom 22. Februar 2008 auf der Grundlage von § 70 Abs. 4 EStG auf und forderte das nach ihrer Ansicht für die Monate Januar bis Dezember 2007 gezahlte Kindergeld i.H.v. 1.848 zurück (GA Kindergeld-Akte, Bl. 99).

5Mit der nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobenen Klage macht der Kläger geltend, in den Bruttoeinnahmen sei auch der Anteil des Arbeitgebers zu den vermögenswirksamen Leistungen von monatlich 13,30 enthalten, die der Tochter des Klägers nicht zur Verfügung stünden. Deshalb sei der Betrag von 7.753 um 160 zu mindern und der Jahresgrenzbetrag mithin nicht überschritten. Aber selbst wenn man dem nicht folge, sei der Jahresgrenzbetrag nur um 73 überschritten. Dies könne nicht zu einer Rückforderung von 1.848 Kindergeld führen, weil eine solche Fallbeil- Wirkung verfassungswidrig sei (Hinweis auf das Urteil des FG Niedersachsen vom 23. Februar 2006 1 K 76/04).

Februar 2006 1 K 76/04).

Der Kläger beantragt, 6

sowohl den Aufhebungs- und Rückforderungsbescheid vom 22. Februar 2008 als auch die Einspruchsentscheidung vom 15. April 2008 aufzuheben. 7

Die Beklagte beantragt, die Klage abzuweisen. 8

9Die Beklagte hält an ihrer in der Einspruchsentscheidung vertretenen Ansicht fest und verweist auf das BFH-Urteil vom 21. Juli 2000 VI R 153/99, in welchem die Verfassungsmäßigkeit des Jahresgrenzbetrags bestätigt worden sei.

Entscheidungsgründe 10

Die Klage ist unbegründet. 11

121. Die Einnahmen des Kindes waren nicht auch um den Anteil des Arbeitgebers zu den vermögenswirksamen Leistungen zu kürzen, weil die Einbehaltung und die unmittelbare Weiterleitung dieses Teils des Arbeitslohns eine Einkommensverwendung durch den Arbeitnehmer darstellen.

13a) Für ein volljähriges Kind besteht nach § 62 Abs. 1, § 63 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG ein Anspruch auf Kindergeld im Streitjahr 2007 nur dann, wenn es Einkünfte und Bezüge, die zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind, von nicht mehr als 7.680 hat.

14b) Der Begriff der Einkünfte ist in § 2 Abs. 2 EStG gesetzlich definiert als Gewinn bzw. als Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten. Nach dem BVerfG- Beschluss vom 11. Januar 2005 2 BvR 167/02 (BVerfGE 112, 164, BFH/NV 2005, Beilage 3, 260) kann der Begriff "Einkünfte" daher nicht als "zu versteuerndes Einkommen" ausgelegt werden. Die vom Arbeitslohn des Kindes einbehaltenen Sozialversicherungsbeiträge, die einkommen- steuerrechtlich den Sonderausgaben zuzuordnen sind, dürfen deshalb nicht von den Einkünften abgesetzt werden.

15Ebenso hat das BVerfG a.a.O. allerdings entschieden, dass die Berücksichtigung der Sozialversicherungsbeiträge als Einkünfte des Kindes gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verstößt, weil Eltern mit sozialversicherungspflichtigen Kindern, deren Einkünfte und Bezüge den Jahresgrenzbetrag nur wegen der als Einkünfte behandelten Sozialversicherungsbeiträge überschritten, gegenüber Eltern mit nicht sozialversicherungspflichtigen Kindern benachteiligt seien, deren Einkünfte und Bezüge den Jahresgrenzbetrag nicht überstiegen. § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG ist deshalb verfassungskonform auszulegen. Der Relativsatz "die zur Bestreitung des Unterhalts oder der Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind" ist nicht nur auf Bezüge, sondern auch auf Einkünfte des Kindes zu beziehen. Nicht einzubeziehen sind daher jedenfalls diejenigen Beträge, die - wie die gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge - von Gesetzes wegen dem Einkünfte erzielenden Kind oder dessen Eltern nicht zur Verfügung stehen und deshalb die Eltern finanziell nicht entlasten können. Offen gelassen hat das BVerfG dabei, "in welchen Fällen der Relativsatz im Einzelfall auf Einkünfte anzuwenden" ist (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 112, 164, BFH/NV 2005, Beilage 3, 260, unter B.II.3.). Deshalb ist jeweils im Einzelfall zu prüfen, welche Teile

der Einkünfte i.S. des § 2 Abs. 2 EStG wegen eines sonst vorliegenden Grundrechtsverstoßes im Wege verfassungskonformer Einschränkung nicht angesetzt werden dürfen (BFH-Urteil vom 26. September 2007 III R 4/07, BFHE 219, 112, BFH/NV 2008, 434).

c) Entsprechend diesen Grundsätzen hat der BFH Beiträge eines beihilfeberechtigten Kindes für eine (unvermeidbare) private Kranken- und Pflegeversicherung, soweit sie auf Tarife entfallen, mit denen der von der Beihilfe nicht freigestellte Teil der beihilfefähigen Aufwendungen für ambulante, stationäre und zahnärztliche Heilbehandlungen abgedeckt wird, und ebenso Beiträge für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung den Sozialversicherungsbeiträgen gleichgestellt und nicht in die Bemessungsgröße des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG einbezogen (BFH-Urteile vom 14. Dezember 2006 III R 24/06, BFHE 216, 225, BStBl II 2007, 530, vom 16. November 2006 III R 74/05, BFHE 216, 69, BStBl II 2007, 527; inzwischen bestätigt mit Schreiben des BZSt vom 25. September 2007 o. Az.).

17Nicht zu den bei der Ermittlung der Einkünfte nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG abzuziehenden Aufwendungen gehören dagegen die Beiträge für eine private Zusatzkrankenversicherung. Denn nach der wertenden Entscheidung des BVerfG sind nur solche Versicherungsbeiträge zwingend zu berücksichtigen, die für das Kind die notwendige Vorsorge ermöglichen sollen und deshalb unvermeidbar sind. Die Mindestvorsorge umfasst die Sicherung einer eigenverantwortlichen Vorsorge in der Höhe, wie sie der Staat Bürgern ohne Eigenvorsorge nach sozialrechtlichen Vorschriften zur Verfügung stellt. Deshalb sind die Einkünfte des Kindes bei der Frage, ob der Jahresgrenzbetrag überschritten ist, nicht um die Beiträge zu einer privaten Zusatzkrankenversicherung zu kürzen, für Leistungen, die über die gesetzliche Versicherung hinausgehen. Derartige Beiträge beruhen auf einer freien Einkommensverwendung des Kindes (BFH-Urteil vom 26. September 2007 III R 4/07, BFHE 219, 112, BFH/NV 2008, 434).

18d) Um eine freie Einkommensverwendung des Kindes und nicht um unvermeidbare Aufwendungen handelt es sich ebenso, wenn es um Beiträge für eine private Rentenversicherung des Kindes geht, welches sich in Berufsausbildung befindet und in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist. Denn bei diesen Beiträgen handelt es sich um besonders geartete und besonders gesicherte Sparleistungen, die nicht der aktuellen Existenzsicherung des Kindes dienen, sondern der Vorsorge für künftige Zeiten. Dem Kind verbleibt nach Ansicht des BFH nach dem Abschluss seiner Berufsausbildung und damit nach dem Ende seiner Berücksichtigung für das Kindergeld gemäß § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG ausreichend Zeit, um für das Alter (auch) privat vorzusorgen. Dem entspricht, dass eine Altersversorgung nicht zum Lebensbedarf des Kindes gehört, welche von den Eltern im Unterhaltswege sicherzustellen wäre. Deshalb ist es auch nicht gerechtfertigt, diese Aufwendungen beim Kind selbst als unvermeidbar anzusehen (BFH-Urteil vom 26. September 2007 III R 4/07, BFHE 219, 112, BFH/NV 2008, 434). Entsprechendes gilt nach Ansicht des BFH für die Einbeziehung der einbehaltenen Lohn- und Kirchensteuer, die nicht zu einer gleichheitswidrigen Benachteiligung von Lohnempfängern geführt, und ebenso für Beiträge zu einer Kfz-Haftpflichtversicherung, der man dadurch ausweichen kann, dass man auf das Halten eines Kfz verzichtet.

19

e) Diese Ausführungen gelten entsprechend für die Anteile des Arbeitgebers zu den vermögenswirksamen Leistungen. Auch diese werden zwar nicht unmittelbar an das 16

Kind aus-, sondern in einen entsprechenden Sparvertrag eingezahlt. Auch insoweit handelt es sich aber um nichts anderes als um besonders geartete Sparleistungen, die beim Kind genauso wenig als unvermeidbar angesehen werden können, wie das für Beiträge einer privaten Zusatzrentenversicherung oder für Beiträge zu einer Kfz- Haftpflichtversicherung der Fall ist.

202. Die Ausgestaltung des Jahresgrenzbetrags als Freigrenze ist nicht verfassungswidrig (Schmidt/Loschelder, EStG 26. Aufl. 2007, § 32 Rz. 50).

21a) Die Ausgestaltung des Grenzbetrags i.S. des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG als Freigrenze hat zur Folge, dass Eltern, deren Kind mit seinen Einkünften und Bezügen den Grenzbetrag um 1 überschreitet, kein Kindergeld erhalten und ihnen auch nicht der Kinderfreibetrag zusteht. Dagegen erhalten Eltern, deren Kind über 1 geringere Einkünfte und Bezüge verfügt, den vollen Kindergeldbetrag bzw. den vollen Kinderfreibetrag.

22b) Darin wird teilweise ein Verstoß gegen den Grundsatz der Belastungsgleichheit gesehen (Niedersächsisches FG vom 23. Februar 2006 1 K 76/04, EFG 2006, 1592). Die Ausgestaltung als Freigrenze zwingt nach dieser Auffassung zu einer verfassungskonformen Ergänzung durch eine Übergangsregelung. Allerdings handelt es sich bei diesen Ausführungen lediglich um Hilfserwägungen. Denn das Gericht hatte der Klage bereits wegen zu berücksichtigender Krankenversicherungsbeiträge stattgegeben und zusätzlich ausgeführt, "selbst wenn private Krankenversicherungsbeiträge nicht ... berücksichtigt werden könnten und damit der maßgebliche anteilige Grenzbetrag ... überschritten wäre, hätte der Senat der Klage zum überwiegenden Teil stattgegeben". Diese nicht durch den Streitfall veranlassten Ausführungen des niedersächsischen FG sind auch im anschließenden Revisionsverfahren nicht durch den BFH bestätigt worden. Vielmehr ist das Urteil des niedersächsischen FG nach Rücknahme der von der Familienkasse im Verfahren III R 76/06 eingelegten Revision rechtskräftig geworden.

23c) Der erkennende Senat folgt der Auffassung des Niedersächsischen FG für die im Jahr 2007 geltende Freigrenze von 7.680 EUR nicht.

24aa) Auch nach Auffassung des BFH ist es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der Grenzbetrag des § 32 Abs. 4 S. 2 EStG als Freigrenze und nicht als Freibetrag ausgestaltet ist (kein gleichheitswidriger Progressionssprung). Durch diesen Betrag wird das nach sozialhilferechtlichen Kriterien ermittelte Existenzminimum des Kindes bei den Eltern steuerfrei gestellt. Die verfassungsrechtlich gebotene Berücksichtigung der existenznotwendigen Mindestaufwendungen für den Kindesunterhalt kann typisierend erfolgen, ohne dass einzelfallbedingte Besonderheiten tatbestandlich aufzunehmen wären. Vielmehr ist ein für alle gleicher Bedarf in den einkommensteuerlichen Bedarfstatbeständen aufzunehmen, der mit dem Betrag von im Streitjahr 7.680 hinreichend gewährleistet ist. Eine altersspezifische und gebietsspezifische Staffelung des Kinderfreibetrages ist nicht zwingend (BFH-Urteil vom 21. Juli 2000 VI R 153/99, BFHE 192, 316, BStBl II 2000, 566).

25bb) Die Einführung einer Übergangsregelung zur Abmilderung von Härten wäre verfassungsrechtlich denkbar, ist aber im Hinblick auf den Zweck des Familienleistungsausgleichs auch vor dem Hintergrund des Gleichheitssatzes nicht zwingend. Das Kindergeld dient nach § 31 S. 1 EStG der Freistellung eines

Einkommensbetrags in Höhe des Existenzminimums eines Kindes bei den originär kindergeldberechtigten Eltern; soweit es dafür nicht erforderlich ist, dient es nach Satz 2 der Vorschrift der Förderung der Familie. Angesichts dessen hätte ein gleitender Übergang bei der Berücksichtigung eigener Einkünfte und Bezüge des Kindes bereits wesentlich unter dem gesetzlich aufgestellten Grenzbetrag beginnen und mit Erreichen dieser Grenze auslaufen können.

26cc) Entscheidend ist, dass bei Einkünften und Bezügen des Kindes in Höhe des Jahresgrenzbetrags typischerweise keine Unterhaltsleistungen durch die Eltern an das Kind erforderlich sind. Dementsprechend ist in einem solchen Fall auch keine Freistellung des existenznotwendigen Bedarfs des Kindes bei den Eltern erforderlich. Deshalb ist die Entscheidung des Gesetzgebers, den Grenzbetrag des § 32 Abs. 4 S. 2 EStG als Freigrenze auszugestalten und Eltern, deren Kind mit seinen Einkünften und Bezügen den Grenzbetrag überschreitet, nicht mehr zu fördern, im Hinblick auf den damit verfolgten Typisierungs- und Vereinfachungszweck weder unverhältnismäßig, noch offensichtlich fehlsam (BFH-Urteil vom 21. Juli 2000 VI R 153/99, BFHE 192, 316, BStBl II 2000, 566; die dagegen gerichtete Verfassungsbeschwerde wurde vom BVerfG gemäß §§ 93a, 93b BVerfGG nicht zur Entscheidung angenommen, BVerfG-Beschluss vom 30. September 2002 2 BvR 1781/00, HFR 2003, 76). Eine zusätzliche steuerliche Vergünstigung in Form einer Übergangsregelung, die erst beim Erreichen des Jahresgrenzbetrags anlief, war nicht erforderlich (ebenso FG Nürnberg, Urteil vom 18. Dezember 2006 VI 305/2006, EFG 2007, 1339, auch insoweit bestätigt durch BFH-Urteil vom 26. September 2007 III R 4/07, BFHE 219, 112, BFH/NV 2008, 434; ferner FG München, Urteil vom 24. Juli 2007 10 K 2517/07, nicht veröff.; ferner Schmidt/Loschelder, EStG 26. Aufl. 2007, § 32 Rz. 50). Insbesondere ist nicht ersichtlich, woraus das FG Niedersachsen den Schluss zieht, dass die Unterhaltspflicht der Eltern bei Einkünften/Bezügen des Kindes in Höhe des Grenzbetrages unvermindert besteht. Auf außergewöhnliche Härten im Einzelfall, in denen der Ausschluss von Kindergeld vor dem Hintergrund des Gesetzeszwecks des § 31 EStG nicht (mehr) zu rechtfertigen ist und dessen Wertungen zuwiderläuft, kann ggfs. im Rahmen von Billigkeitsregelungen reagiert werden (zu dieser Möglichkeit im Allgemeinen BVerfG- Beschlüsse vom 10. November 2006 2 BvL 42/93, BVerfGE 1999, 246, BStBl II 1999, 174; 2 BvR 1057/91, 2 BvR 1226/91, 2 BvR 980/91, BStBl II 1999, 182, DStRE 1999, 99; 2 BvR 1220/93, BVerfGE 1999, 268, BStBl II 1999, 193; 2 BvR 1852/97, 2 BvR 1853/97, BVerfGE 1999, 273, BStBl II 1999, 194; zu den Einzelheiten vgl. etwa BFH-Urteil vom 7. November 2006 VI R 2/05 BFHE, 215, 481, BStBl II 2007, 315 zur Rückzahlung von Arbeitslohn in einem anderen Veranlagungszeitraum).

3. Die Kostenentscheidung beruht auf § 135 Abs. 1 FGO. 27

284. Die Revision war trotz des Urteils des Niedersächsischen FG vom 23. Februar 2006 1 K 76/04 (EFG 2006, 1592) und der sich daraus ergebenden Breitenwirkung nicht zuzulassen, weil die zugrunde liegenden Rechtsfragen nach dem Ergehen der BFH- Urteile vom 21. Juli 2000 VI R 153/99 (BFHE 192, 316, BStBl II 2000, 566 - Fallbeilwirkung) und vom 26. September 2007 III R 4/07 (BFHE 219, 112, BFH/NV 2008, 434 - Einbeziehung von Vermögensverwendungen beim Jahresgrenzbetrag) keine grundsätzliche Bedeutung mehr haben.

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Anmerkungen zum Urteil