Urteil des BVerwG, Az. 6 PKH 3.11

Wiederaufnahme, Bier
BUNDESVERWALTUNGSGERICHT
BESCHLUSS
BVerwG 6 PKH 3.11
VGH 7 B 95.3399
VGH 7 B 95.2853
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 18. Mai 2011
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Neumann und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Bier und Dr. Möller
beschlossen:
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Der Antrag des Klägers, ihm für Anträge auf Wiederauf-
nahme der durch Beschlüsse vom 19. Mai 1998 (Az.:
BVerwG 6 B 42.98) und vom 22. Juli 1998 (Az.: BVerwG
6 B 66.98) abgeschlossenen Beschwerdeverfahren Pro-
zesskostenhilfe zu bewilligen, wird abgelehnt.
G r ü n d e :
Das Prozesskostenhilfegesuch des Klägers ist abzulehnen, weil die beabsich-
tigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§ 166
VwGO i.V.m. § 114 Satz 1 ZPO).
Der Vortrag, auf den der Kläger seine Wiederaufnahmeverlangen stützt, bezieht
sich auf das jeweilige Verfahren in der Vorinstanz und erfüllt offensichtlich kei-
nen Wiederaufnahmegrund nach § 153 Abs. 1 VwGO i.V.m. §§ 579, 580 ZPO.
Eine Wiederaufnahme kommt darüber hinaus nach § 153 Abs. 1 VwGO i.V.m.
§ 586 Abs. 2 Satz 2 ZPO nicht in Betracht.
Neumann
Dr. Bier
Dr. Möller
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