Urteil des BVerwG vom 25.03.2002, 6 PKH 2.02

Entschieden
25.03.2002
Schlagworte
Rechtsmittelbelehrung, Rechtsmittelfrist, Zustellung, Beschwerdefrist
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B U N D E S V E R W A L T U N G S G E R I C H T

BESCHLUSS

BVerwG 6 PKH 2.02 VG 14 K 705/01

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 25. März 2002 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. B a r d e n h e w e r sowie die Richter am Bundesverwaltungsgericht B ü g e und Dr. G r a u l i c h

beschlossen:

Der Antrag des Klägers, ihm für eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Verwaltungsgerichts Dresden vom 16. Juli 2001 Prozesskostenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.

G r ü n d e :

Der sinngemäß gestellte Antrag des Klägers auf Bewilligung von

Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für eine

Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil

des Verwaltungsgerichts Dresden vom 16. Juli 2001 ist mangels

hinreichender Erfolgsaussicht des beabsichtigten Rechtsmittels

abzulehnen, weil dieser Antrag erst am 16. Januar 2002 beim

Verwaltungsgericht eingegangen und damit nach Ablauf der einmonatigen Beschwerdefrist 133 Abs. 2 Satz 1 VwGO) am

11. September 2001 gestellt worden ist. Die Zustellung des Beschlusses des Verwaltungsgerichts erfolgte am 11. August 2001.

Der Kläger durfte zwar das Prozesskostenhilfegesuch ohne anwaltlichen Beistand stellen. Er musste dies jedoch innerhalb

der Rechtsmittelfrist tun, auf die er mit der Rechtsmittelbelehrung im Urteil des Verwaltungsgerichts vom 16. Juli 2001

hingewiesen worden ist.

Dr. Bardenhewer Büge Dr. Graulich

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Anmerkungen zum Urteil