Urteil des BVerwG vom 10.04.2002, 6 B 7.02

Entschieden
10.04.2002
Schlagworte
Rechtsmittelbelehrung, Hochschule
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B U N D E S V E R W A L T U N G S G E R I C H T

BESCHLUSS

BVerwG 6 B 7.02 VG 10 K 2065/01

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 10. April 2002 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. B a r d e n h e w e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht B ü g e und Dr. G r a u l i c h

beschlossen:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Verwaltungsgerichts Arnsberg vom 14. November 2001 wird verworfen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 4 090 (entspricht 8 000 DM) festgesetzt.

G r ü n d e :

Die Beschwerde ist unzulässig; denn der Kläger ist nicht ordnungsgemäß vertreten. Vor dem Bundesverwaltungsgericht muss

sich jeder Beteiligte nach § 67 Abs. 1 VwGO durch einen Rechtsanwalt oder einen Rechtslehrer an einer deutschen Hochschule

als Prozessbevollmächtigten vertreten lassen. Dies gilt auch

für die Einlegung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

Revision. Der Kläger ist darauf in der Rechtsmittelbelehrung

der angefochtenen Entscheidung hingewiesen worden. Die Beschwerde entspricht nicht diesem Erfordernis. Trotz entsprechenden richterlichen Hinweises vom 15. Februar 2002 hat der

Kläger seine Beschwerde nicht zurückgenommen.

Die Beschwerde ist daher zu verwerfen.

Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO, die Festsetzung des Wertes des Streitgegenstandes auf den §§ 13 und 14

GKG a.F., § 73 Abs. 1 Satz 2 GKG.

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