Urteil des BVerwG vom 14.05.2008, 6 B 21.08

Entschieden
14.05.2008
Schlagworte
Bier, Richteramt, Hochschule
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BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 6 B 21.08 OVG 4 LA 90/08

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 14. Mai 2008 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Bardenhewer und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Hahn und Dr. Bier

beschlossen:

Das als „Beschwerde und sofortige Beschwerde“ bezeichnete Rechtsmittel der Klägerin gegen den Beschluss des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 14. März 2008 wird verworfen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 1 647,82 festgesetzt.

G ründe:

1Das Rechtsmittel ist unzulässig, weil Entscheidungen der Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe durch Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht nur in den Fällen angefochten werden können, die § 152 Abs. 1

VwGO anführt. Zu diesen Entscheidungen gehört der hier angefochtene Beschluss nicht.

2Das Rechtsmittel ist darüber hinaus auch unzulässig, weil es nicht durch einen

Rechtsanwalt oder Rechtslehrer an einer deutschen Hochschule mit Befähigung

zum Richteramt eingelegt worden ist. Darauf ist der Prozessbevollmächtigte zu

2 der Klägerin mit Schreiben vom 15. April 2008 hingewiesen worden.

3Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 3 i.V.m. § 52 Abs. 1 und 3 GKG.

Dr. Bardenhewer Dr. Hahn Dr. Bier

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