Urteil des BVerwG vom 18.06.2002, 6 A 2.02

Entschieden
18.06.2002
Schlagworte
Verwaltungsgerichtsbarkeit, Hauptsache
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B U N D E S V E R W A L T U N G S G E R I C H T

BESCHLUSS

BVerwG 6 A 2.02

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 18. Juni 2002 durch den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. G e r h a r d t

beschlossen:

Das Verfahren wird eingestellt.

Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 25 000 festgesetzt.

G r ü n d e :

Nachdem die Parteien den Rechtsstreit in der Hauptsache übereinstimmend für erledigt erklärt haben, ist das Verfahren entsprechend § 92 Abs. 3 Satz 1 VwGO einzustellen.

Die Beklagte trägt gemäß § 161 Abs. 2 VwGO die Kosten, weil

die Klage voraussichtlich erfolgreich gewesen wäre. Der

Rechtsgedanke des § 155 Abs. 4 VwGO kommt nicht zum Tragen,

weil der Kläger keine Pflichten im Rechtsverhältnis zur Beklagten verletzt hat.

Die Festsetzung des Wertes des Streitgegenstandes beruht auf

§ 13 Abs. 1 Satz 1 GKG und entspricht der Praxis des früher

zuständigen 1. Senats des Bundesverwaltungsgerichts, sich auch

bei der Klage einer Teilorganisation gegen ein Vereinsverbot

am Streitwertkatalog für die Verwaltungsgerichtsbarkeit (NVwZ

1996, 563) zu orientieren (Nr. II. 44.1.2).

Gerhardt

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