Urteil des BVerwG vom 09.10.2002, 5 PKH 197.02

Entschieden
09.10.2002
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BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 5 PKH 197.02 OVG 12 B 1066/02

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 9. Oktober 2002 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. R o t h k e g e l und Prof. Dr. B e r l i t

beschlossen:

Der Antrag der Klägerinnen, ihnen für eine Beschwerde gegen den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 3. September 2002 Prozesskostenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.

- 2

G r ü n d e :

Den Klägerinnen kann Prozesskostenhilfe nicht bewilligt und

ein Rechtsanwalt beigeordnet werden, weil die von ihnen (erst)

angekündigte "sofortige Beschwerde" gegen den Beschluss des

Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom

3. September 2002 keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet, sondern aussichtslos erscheint 166 VwGO i.V.m. §§ 114,

121 Abs. 1 ZPO).

Das von den Klägerinnen gegen den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen beabsichtigte

Rechtsmittel wäre unzulässig, weil die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts von Gesetzes wegen unanfechtbar ist (vgl.

§ 152 Abs. 1 VwGO).

Für die von den Antragstellerinnen vorsorglich beantragte Vorlage an das Bundesverfassungsgericht besteht für das

Bundesverwaltungsgericht kein Anlass.

Dr. Säcker Dr. Rothkegel Prof. Dr. Berlit

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