Urteil des BVerwG, Az. 5 B 8.02

Urteil vom 07.02.2002
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BESCHLUSS
BVerwG 5 B 8.02 (5 PKH 9.02)
VGH 12 ZE 01.2897
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 7. Februar 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht
Prof. Dr. P i e t z n e r und Dr. F r a n k e
beschlossen:
Die Beschwerde des Antragstellers gegen die Be-
schlüsse des Bayerischen Verwaltungsgerichts-
hofs vom 7. und 20. Dezember 2001 wird verwor-
fen.
Der Antrag des Antragstellers, ihm Prozesskos-
tenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsanwalt
beizuordnen, wird abgelehnt.
Der Antragsteller trägt die Kosten des Be-
schwerdeverfahrens. Gerichtskosten werden nicht
erhoben.
- 2 -
G r ü n d e :
Die von dem Antragsteller eingelegte Beschwerde gegen die Be-
schlüsse des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 7. und
20. Dezember 2001 ist unzulässig, weil Entscheidungen der
Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe durch Be-
schwerde an das Bundesverwaltungsgericht nur in den Fällen an-
gefochten werden können, die § 152 Abs. 1 VwGO anführt. Zu
diesen Entscheidungen gehören die hier angefochtenen Beschlüs-
se, betreffend die Ablehnung von Anträgen auf Zulassung der
Beschwerde und auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe nicht.
Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiord-
nung eines Rechtsanwalts für das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechts-
verfolgung aus dem oben genannten Grund keine hinreichende
Aussicht auf Erfolg bietet (§ 166 VwGO i.V.m. §§ 114, 121
Abs. 1 ZPO).
Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO, die Ge-
richtskostenfreiheit auf § 188 Satz 2 VwGO.
Dr. Säcker Prof. Dr. Pietzner Dr. Franke