Urteil des BVerwG, Az. 5 B 52.02

Urteil vom 14.06.2002
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BESCHLUSS
BVerwG 5 B 52.02
OVG 12 B 1626/01
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 14. Juni 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht
Dr. R o t h k e g e l und Dr. F r a n k e
beschlossen:
- 2 -
Die Beschwerde der Antragstellerinnen gegen den
Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das
Land Nordrhein-Westfalen vom 12. April 2002
wird verworfen.
Die Antragstellerinnen tragen die Kosten des
Beschwerdeverfahrens.
Gerichtskosten werden nicht erhoben.
G r ü n d e :
Die Beschwerde - als solche versteht das Gericht das am
27. April 2002 bei der Vorinstanz eingegangene Schreiben des
Vaters der Beschwerdeführerin zu 2 - ist unzulässig, weil Ent-
scheidungen der Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsge-
richtshöfe durch Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht
nur in den Fällen angefochten werden können, die § 152 Abs. 1
VwGO anführt. Zu diesen Entscheidungen gehört der hier ange-
fochtene Beschluss über den Antrag auf Bewilligung von Pro-
zesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwaltes nicht.
Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Gerichts-
kosten werden gemäß § 188 Satz 2 VwGO nicht erhoben.
Dr. Säcker
Dr. Rothkegel
Dr. Franke