Urteil des BVerwG, Az. 5 B 32.02

Urteil vom 15.04.2002
B
U
N
D
E
S
V
E
R
W
A
L
T
U
N
G
S
G
E
R
I
C
H
T
BESCHLUSS
BVerwG 5 B 32.02
OVG 2 A 3719/01
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 15. April 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht
S c h m i d t und Dr. F r a n k e
beschlossen:
- 2 -
Die Beschwerde der Kläger gegen den Beschluss
des Oberverwaltungsgerichts für das Land
Nordrhein-Westfalen vom 15. Oktober 2001 wird
verworfen.
Die Kläger tragen die Kosten des Beschwerdever-
fahrens.
Von der Erhebung von Gerichtskosten wird abge-
sehen.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das
Beschwerdeverfahren auf 20 000 € festgesetzt.
G r ü n d e :
Das von den Klägern eingelegte, als Beschwerde gewertete
Rechtsmittel ist unzulässig, weil Entscheidungen der Oberver-
waltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe durch Beschwerde
an das Bundesverwaltungsgericht nur in den Fällen angefochten
werden können, die § 152 Abs. 1 VwGO anführt. Zu diesen Ent-
scheidungen gehört der hier angefochtene Beschluss nicht.
Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Die
Streitwertfestsetzung beruht auf § 13 Abs. 1 Satz 2 GKG. Von
der Erhebung von Gerichtskosten wird für das Beschwerdeverfah-
ren gemäß § 8 Abs. 1 Satz 3 GKG abgesehen.
Dr. Säcker
Schmidt
Dr. Franke