Urteil des BVerwG, Az. 5 B 25.02

Einspruch
B
U
N
D
E
S
V
E
R
W
A
L
T
U
N
G
S
G
E
R
I
C
H
T
BESCHLUSS
BVerwG 5 B 25.02
VGH 1 UZ 2205/01
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 20. März 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht
Prof. Dr. P i e t z n e r und Dr. R o t h k e g e l
beschlossen:
Die Beschwerde des Klägers gegen den Be-
schluss des Hessischen Verwaltungsgerichts-
hofs vom 12. November 2001 wird verworfen.
Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerde-
verfahrens. Gerichtskosten werden nicht er-
hoben.
- 2 -
G r ü n d e :
Die vom Kläger als "Einspruch" bezeichnete Beschwerde gegen
den Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom
12. November 2001 ist unzulässig, weil Entscheidungen der
Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe durch Be-
schwerde an das Bundesverwaltungsgericht nur in den Fällen an-
gefochten werden können, die § 152 Abs. 1 VwGO anführt. Zu
diesen Entscheidungen gehört der hier angefochtene Beschluss
über die Anträge auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil
des Verwaltungsgerichts sowie auf Bewilligung von
Prozesskos-
tenhilfe
unter Beiordnung eines Rechtsanwalts für das Verfah-
ren zweiter Instanz nicht.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO, die Ge-
richtskostenfreiheit auf § 188 Satz 2 VwGO.
Dr. Säcker Prof. Dr. Pietzner Dr. Rothkegel