Urteil des BVerwG, Az. 5 B 229.02

Urteil vom 30.08.2002
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BESCHLUSS
BVerwG 5 B 229.02
OVG 4 PA 294/02
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 30. August 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht
S c h m i d t und Dr. F r a n k e
beschlossen:
Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Be-
schluss des Niedersächsischen Oberverwaltungs-
gerichts vom 20. Juni 2002 wird verworfen.
Der Antragsteller trägt die Kosten des Be-
schwerdeverfahrens.
Gerichtskosten werden nicht erhoben.
- 2 -
G r ü n d e :
Das von dem Antragsteller eingelegte, als Beschwerde auf Zu-
lassung der Revision gewertete Rechtsmittel ist unzulässig,
weil Entscheidungen der Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwal-
tungsgerichtshöfe durch Beschwerde an das Bundesverwaltungsge-
richt nur in den Fällen angefochten werden können, die § 152
Abs. 1 VwGO anführt. In Bezug auf den hier angefochtenen Be-
schluss über den Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe
und Beiordnung eines Rechtsanwaltes kann die Revision nicht
zugelassen werden (§ 133 VwGO), weil gegen einen solchen Be-
schluss die Revision nicht statthaft ist (§ 132 VwGO).
Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Gerichts-
kosten werden gemäß § 188 Satz 2 VwGO nicht erhoben.
Dr. Säcker
Schmidt
Dr. Franke