Urteil des BVerwG, Az. 5 B 228.02

Urteil vom 11.09.2002
BUNDESVERWALTUNGSGERICHT
BESCHLUSS
BVerwG 5 B 228.02
VG 5 K 2787/98
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 11. September 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht
Dr. R o t h k e g e l und Prof. Dr. B e r l i t
beschlossen:
Die Beschwerde des Klägers gegen den Beschluss
des Verwaltungsgerichts Münster vom 19. Juli
2002 wird verworfen.
Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdever-
fahrens.
Gerichtskosten werden nicht erhoben.
- 2 –
G r ü n d e :
Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Münster vom 19. Juli
2002, mit der der Antrag des Klägers auf Zulassung der Sprung-
revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Münster vom
3. Juni 2002 abgelehnt worden ist, kann nicht mit einem Rechts-
behelf angegriffen werden. Gemäß § 134 Abs. 2 Satz 3 VwGO ist
die Ablehnung der Zulassung der Sprungrevision unanfechtbar.
Die Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts kann auch
nicht durch das Bundesverwaltungsgericht zugelassen werden. Ge-
mäß § 134 VwGO kann dies nur durch das Verwaltungsgericht er-
folgen.
Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Gerichts-
kosten werden gemäß § 188 Satz 2 VwGO nicht erhoben.
Dr. Säcker Dr. Rothkegel Prof. Dr.
Berlit