Urteil des BVerwG vom 07.10.2004, 5 B 22.04

Aktenzeichen: 5 B 22.04

Ausnahme

BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 5 B 22.04 OVG 14 A 4013/02

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 7. Oktober 2004 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. R o t h k e g e l und Dr. F r a n k e

beschlossen:

Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 16. Oktober 2003 wird zurückgewiesen.

Die Kläger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens mit Ausnahme der außergerichtlichen Kosten des Beigeladenen, die dieser selbst trägt.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 16 000 festgesetzt.

G r ü n d e :

Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts hat keinen Erfolg.

Mit Beschluss vom heutigen Tage im Verfahren unter anderem des Herrn Stanislaus

Bethke, des Vaters des Klägers zu 1, mit dem Aktenzeichen BVerwG 5 B 23.04 hat

der Senat die Beschwerde des Vaters des Klägers zurückgewiesen. Damit fehlt es

an einer Verpflichtung des Beklagten zur Erteilung eines Aufnahmebescheides, in

den die Kläger zu 1, 3 und 4 einbezogen werden könnten.

Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2, § 159 Satz 1 VwGO i.V.m. § 100

Abs. 1 ZPO, § 162 Abs. 3 VwGO, die Streitwertfestsetzung auf § 13 Abs. 1, § 14

Abs. 1 GKG (vgl. § 72 Satz 1 Nr. 1 GKG in der Fassung des Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes - KostenRMoG - vom 5. Mai 2004, BGBl I S. 718).

Dr. Säcker Dr. Rothkegel Dr. Franke

Urteil herunterladen
Informationen
Optionen
Sie suchen einen Anwalt?

Wir finden den passenden Anwalt für Sie! Nutzen Sie einfach unseren jusmeum-Vermittlungsservice!

Zum Vermittlungsservice