Urteil des BVerwG vom 24.07.2002, 5 B 170.02

Entschieden
24.07.2002
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B U N D E S V E R W A L T U N G S G E R I C H T

BESCHLUSS

BVerwG 5 B 170.02 (5 PKH 150.02) OVG 12 PA 182/02

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 24. Juli 2002 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. P i e t z n e r und S c h m i d t

beschlossen:

Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 4. Februar 2002 wird verworfen.

Der Antrag des Antragstellers, ihm Prozesskostenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Gerichtskosten werden nicht erhoben.

G r ü n d e :

Die Beschwerde ist unzulässig. Sie ist von Gesetzes wegen

nicht statthaft. Sie richtet sich nicht gegen eine der in

§ 152 Abs. 1 VwGO abschließend aufgezählten Entscheidungen,

die mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht angefochten werden können. Der Ausschluß der Beschwerdemöglichkeit

ist verfassungsgemäß, da Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes keinen Instanzenzug gewährleistet (vgl. z.B. BVerfGE 83, 24

<31>).

Dem Antragsteller kann auch nicht Prozesskostenhilfe bewilligt

und ein Rechtsanwalt beigeordnet werden, denn sein Rechtsmittel bietet keine hinreichende Aussicht auf Erfolg 166 VwGO

i.V.m. §§ 114, 121 Abs. 1 ZPO).

Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO, die Gerichtskostenfreiheit auf § 188 Satz 2 VwGO.

Dr. Säcker Prof. Dr. Pietzner Schmidt

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