Urteil des BVerwG, Az. 5 B 118.02

Urteil vom 24.07.2002
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BESCHLUSS
BVerwG 5 B 118.02 (5 PKH 98.02)
OVG 12 PA 130/02
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 24. Juli 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Dr. S ä c k e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht
Prof. Dr. P i e t z n e r und S c h m i d t
beschlossen:
Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Be-
schluss des Niedersächsischen Oberverwaltungs-
gerichts vom 4. Februar 2002 wird verworfen.
Der Antrag des Antragstellers, ihm Prozess-
kostenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsan-
walt beizuordnen, wird abgelehnt.
- 2 -
Der Antragsteller trägt die Kosten des Be-
schwerdeverfahrens. Gerichtskosten werden nicht
erhoben.
G r ü n d e :
Die Beschwerde ist unzulässig. Sie ist von Gesetzes wegen
nicht statthaft. Sie richtet sich nicht gegen eine der in
§ 152 Abs. 1 VwGO abschließend aufgezählten Entscheidungen,
die mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht ange-
fochten werden können. Der Ausschluß der Beschwerdemöglichkeit
ist verfassungsgemäß, da Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes kei-
nen Instanzenzug gewährleistet (vgl. z.B. BVerfGE 83, 24
<31>).
Dem Antragsteller kann auch nicht Prozesskostenhilfe bewilligt
und ein Rechtsanwalt beigeordnet werden, denn sein Rechtsmit-
tel bietet keine hinreichende Aussicht auf Erfolg (§ 166 VwGO
i.V.m. §§ 114, 121 Abs. 1 ZPO).
Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO, die Ge-
richtskostenfreiheit auf § 188 Satz 2 VwGO.
Dr. Säcker
Prof. Dr. Pietzner
Schmidt