Urteil des BVerwG, Az. 3 PKH 13.03

Wiederaufnahme des Verfahrens
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BESCHLUSS
BVerwG 3 PKH 13.03 (3 A 5.03)
OVG 4 E 517/02
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 8. April 2003
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Prof. Dr. D r i e h a u s sowie die Richter am Bundes-
verwaltungsgericht van S c h e w i c k und
Dr. B r u n n
beschlossen:
Der Antrag des Klägers, ihm Prozesskostenhilfe
zu gewähren und einen Rechtsanwalt beizuordnen,
wird abgelehnt.
- 2 -
G r ü n d e :
Der Antrag des Klägers auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe
und Beiordnung eines Rechtsanwalts für das Verfahren vor dem
Bundesverwaltungsgericht ist abzulehnen, weil die von ihm be-
absichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf
Erfolg bietet (§ 166 VwGO i.V.m. §§ 114 ff. ZPO).
Die von dem Kläger eingelegten (weiteren) Rechtsmittel gegen
den Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das Land
Nordrhein-Westfalen sind unzulässig, weil Entscheidungen der
Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe durch Be-
schwerde an das Bundesverwaltungsgericht nur in den Fällen an-
gefochten werden können, die § 152 Abs. 1 VwGO anführt. Zu
diesen Entscheidungen gehört der hier angefochtene Beschluss
nicht.
Soweit der Kläger eine "Wiederaufnahme" des Verfahrens BVerwG
3 B 95.01 begehrt (begehren sollte), liegen die gesetzlichen
Wiederaufnahmegründe offensichtlich nicht vor.
Prof. Dr. Driehaus van Schewick Dr. Brunn