Urteil des BVerwG, Az. 3 B 113.02

Rechtsmittelbelehrung, Hochschule
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BESCHLUSS
BVerwG 3 B 113.02
VG 9 A 200.01
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 14. Oktober 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Prof. Dr. D r i e h a u s sowie die Richter am Bundes-
verwaltungsgericht Dr. B o r g s - M a c i e j e w s k i
und K i m m e l
beschlossen:
Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nicht-
zulassung der Revision in dem Urteil des
Verwaltungsgerichts Berlin vom 21. Mai 2002
wird verworfen.
Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerde-
verfahrens.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das
Beschwerdeverfahren auf 37 163 € festgesetzt.
- 2 -
G r ü n d e :
Die Beschwerde ist unzulässig; denn die Klägerin ist nicht ord-
nungsgemäß vertreten. Vor dem Bundesverwaltungsgericht muss
sich jeder Beteiligte nach § 67 Abs. 1 VwGO durch einen Rechts-
anwalt oder einen Rechtslehrer an einer deutschen Hochschule
als Prozessbevollmächtigten vertreten lassen. Dies gilt auch
für die Einlegung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der
Revision. Die Klägerin ist darauf in der Rechtsmittelbelehrung
der angefochtenen Entscheidung hingewiesen worden. Trotz ent-
sprechenden richterlichen Hinweises vom 4. September 2002 hat
die Klägerin ihre Beschwerde nicht zurückgenommen.
Die Beschwerde ist daher zu verwerfen.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO, die Fest-
setzung des Wertes des Streitgegenstandes auf den §§ 13 und 14
GKG.
Prof. Dr. Driehaus Dr. Borgs-Maciejewski Kimmel