Urteil des BVerwG vom 14.10.2002, 3 B 113.02

Entschieden
14.10.2002
Schlagworte
Rechtsmittelbelehrung, Hochschule
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B U N D E S V E R W A L T U N G S G E R I C H T

BESCHLUSS

BVerwG 3 B 113.02 VG 9 A 200.01

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 14. Oktober 2002 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. D r i e h a u s sowie die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. B o r g s - M a c i e j e w s k i und K i m m e l

beschlossen:

Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin vom 21. Mai 2002 wird verworfen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 37 163 festgesetzt.

G r ü n d e :

Die Beschwerde ist unzulässig; denn die Klägerin ist nicht ordnungsgemäß vertreten. Vor dem Bundesverwaltungsgericht muss

sich jeder Beteiligte nach § 67 Abs. 1 VwGO durch einen Rechtsanwalt oder einen Rechtslehrer an einer deutschen Hochschule

als Prozessbevollmächtigten vertreten lassen. Dies gilt auch

für die Einlegung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

Revision. Die Klägerin ist darauf in der Rechtsmittelbelehrung

der angefochtenen Entscheidung hingewiesen worden. Trotz entsprechenden richterlichen Hinweises vom 4. September 2002 hat

die Klägerin ihre Beschwerde nicht zurückgenommen.

Die Beschwerde ist daher zu verwerfen.

Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO, die Festsetzung des Wertes des Streitgegenstandes auf den §§ 13 und 14

GKG.

Prof. Dr. Driehaus Dr. Borgs-Maciejewski Kimmel

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Anmerkungen zum Urteil