Urteil des BVerwG vom 30.10.2002, 3 AV 3.02

Entschieden
30.10.2002
Schlagworte
Zivilprozessordnung, Wiederaufnahme
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B U N D E S V E R W A L T U N G S G E R I C H T

BESCHLUSS

BVerwG 3 AV 3.02 (3 B 104.02; 3 C 27.02) OVG 19 E 529/02

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 30. Oktober 2002 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. D r i e h a u s sowie die Richter am Bundesverwaltungsgericht van S c h e w i c k und Dr. B r u n n

beschlossen:

Der Wiederaufnahmeantrag wird als unzulässig verworfen.

Der Vollstreckungsschuldner/Antragsteller trägt die Kosten des Wiederaufnahmeverfahrens.

Von der Erhebung von Gerichtskosten wird abgesehen.

G r ü n d e :

Der angebrachte Wiederaufnahmeantrag 153 VwGO) ist unzulässig, weil die Voraussetzungen einer Wiederaufnahme nach den

Vorschriften des Vierten Buches der Zivilprozessordnung

(§§ 578 ff. ZPO) offensichtlich nicht erfüllt sind; dem Antrag, das Verfahren an das Oberbundesverwaltungsgericht zu

verweisen, kann bereits deswegen nicht stattgegeben werden,

weil ein solches Oberbundesverwaltungsgericht gesetzlich nicht

vorgesehen ist.

Von der Erhebung von Gerichtskosten für das Wiederaufnahmeverfahren wird gemäß § 8 Abs. 1 Satz 3 GKG abgesehen.

Prof. Dr. Driehaus van Schewick Dr. Brunn

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