Urteil des BVerwG, Az. 3 AV 2.02

Erlass, Wiederaufnahme
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BESCHLUSS
BVerwG 3 AV 2.02
VG 4 K 491/97
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 24. April 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
Prof. Dr. D r i e h a u s sowie die Richter am Bundes-
verwaltungsgericht van S c h e w i c k und
Dr. B r u n n
beschlossen:
Der (Eil-)Antrag des Antragstellers vom
25. März 2002 auf Wiederaufnahme seines Verfah-
rens und seine weiteren Anträge werden verwor-
fen.
Der Antragsteller trägt die Kosten des Verfah-
rens.
Der Streitwert wird auf 4 090 EUR festgesetzt.
Von der Erhebung von Gerichtskosten für das
hiesige Verfahren wird abgesehen.
- 2 -
G r ü n d e :
Die gestellten Anträge sind unzulässig, weil eine Zuständig-
keit des Bundesverwaltungsgerichts weder für den Erlass der
begehrten einstweiligen Anordnung (vgl. § 123 Abs. 2 Satz 1
VwGO) noch für die weiteren Begehren in Betracht kommt. Darauf
ist der Antragsteller durch Schreiben des Verwaltungsgerichts-
hofs Baden-Württemberg vom 8. März 2002 hingewiesen worden.
Im Übrigen sind die Anträge auch unzulässig, weil der An-
tragsteller nicht ordnungsgemäß vor dem
Bundesverwaltungsgericht vertreten ist (§ 67 Abs. 1 VwGO).
Die Nebenentscheidungen folgen aus § 154 Abs. 1 VwGO und
§§ 14, 13 Abs. 1 Satz 2 GKG. Von der Erhebung von Gerichtskos-
ten wird gemäß § 8 Abs. 1 Satz 3 GKG abgesehen.
Prof. Dr. Driehaus van Schewick Dr. Brunn