Urteil des BVerwG, Az. 2 WD 6.02

Urteil vom 31.07.2002
BUNDESVERWALTUNGSGERICHT
Beschluss
BVerwG 2 WD 6.02, 2 WD 7.02
TDG N ... VL .../.../01
In dem disziplinargerichtlichen Verfahren
gegen
a) den
Verteidiger:
-
Rechtsanwälte
-
b) den
Verteidiger:
-
Rechtsanwälte
-
hat der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts durch
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Widmaier als Vorsitzender,
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Dr. von Heimburg,
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Dr. Frentz
am 31. Juli 2002
b e s c h l o s s e n :
- 2 -
Die Kosten des Berufungsverfahrens und die den Soldaten darin er-
wachsenen notwendigen Auslagen werden dem Bund auferlegt.
G r ü n d e :
Die ... Kammer des Truppendienstgerichts Süd hat mit Urteil vom 1. Oktober
2001 - N ... VL .../.../01 - den Soldaten Hauptmann ... freigesprochen, den Sol-
daten Oberleutnant ... zu einem zweijährigen Beförderungsverbot verurteilt.
Der Wehrdisziplinaranwalt hat gegen dieses Urteil am 26. November 2001 Beru-
fung eingelegt, die der Bundeswehrdisziplinaranwalt mit Schriftsatz vom 30. Juli
2002 zurückgenommen hat.
Die Kosten des Rechtsmittels sind daher gemäß § 139 Abs. 1 WDO dem Bund auf-
zuerlegen, der gemäß § 140 Abs. 3 WDO auch die den Soldaten im Berufungsver-
fahren erwachsenen notwendigen Auslagen zu tragen hat.
Prof. Dr. Widmaier
Dr. von Heimburg
Dr. Frentz