Urteil des BVerwG, Az. 2 WD 24.08

Disziplinarverfahren
BUNDESVERWALTUNGSGERICHT
BESCHLUSS
BVerwG 2 WD 24.08
TDG N 1 VL 24/07
In dem gerichtlichen Disziplinarverfahren
g e g e n
Herrn Hauptfeldwebel a.D. …
hat der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Golze,
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Müller und
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Burmeister
am 11. Mai 2010 beschlossen:
Die Kosten des Berufungsverfahrens und die dem frühe-
ren Soldaten darin erwachsenen notwendigen Auslagen
werden dem Bund auferlegt.
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G r ü n d e :
Die 1. Kammer des Truppendienstgerichts Nord hat mit Urteil vom 28. Mai 2008
gegen den früheren Soldaten wegen eines Dienstvergehens ein Beförderungs-
verbot für die Dauer von 36 Monaten verhängt.
Die Wehrdisziplinaranwaltschaft hat gegen dieses Urteil mit Schreiben vom
24. Juli 2008 Berufung eingelegt, die der Bundeswehrdisziplinaranwalt mit
Schriftsatz vom 29. April 2010 zurückgenommen hat.
Die Kosten des Rechtsmittels sind daher gemäß § 139 Abs. 2 WDO dem Bund
aufzuerlegen, der gemäß § 140 Abs. 3 Satz 1 WDO auch die dem früheren Sol-
daten im Berufungsverfahren erwachsenen notwendigen Auslagen zu tragen
hat.
Golze
Dr. Müller
Dr. Burmeister
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