Urteil des BVerwG, Az. 2 WD 18.04

Disziplinarverfahren
BUNDESVERWALTUNGSGERICHT
Beschluss
BVerwG 2 WD 18.04
TDG S 6 VL 13/03
In dem gerichtlichen Disziplinarverfahren
gegen
,
…,
…,
- Verteidiger:
Rechtsanwalt …,
…, … -
hat der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts durch
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Widmaier als Vorsitzenden,
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Dr. Frentz,
den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Deiseroth
am 7. April 2005
b e s c h l o s s e n:
Die Kosten des Berufungsverfahrens und die dem Soldaten darin
erwachsenen notwendigen Auslagen werden dem Bund auferlegt.
- 2 -
G r ü n d e :
Die 6. Kammer des Truppendienstgerichts Süd hat mit Urteil vom 18. März 2004
den Soldaten wegen eines Dienstvergehens zu einem Beförderungsverbot für die
Dauer von zwei Jahren, verbunden mit einer Gehaltskürzung um 1/20 für die Dauer
von einem Jahr verurteilt.
Der Wehrdisziplinaranwalt hat gegen dieses Urteil am 28. April 2004 Berufung ein-
gelegt, die der Bundeswehrdisziplinaranwalt mit Schriftsatz vom 4. April 2005, ein-
gegangen am 6. April 2005, zurückgenommen hat.
Die Kosten des Rechtsmittels sind daher gemäß § 139 Abs. 2 WDO dem Bund
aufzuerlegen, der gemäß § 140 Abs. 3 Satz 1 WDO auch die dem Soldaten im Be-
rufungsverfahren erwachsenen notwendigen Auslagen zu tragen hat.
Prof. Dr. Widmaier
Dr. Frentz
Dr. Deiseroth