Urteil des BVerwG vom 18.09.2012, 2 C 72.10

Entschieden
18.09.2012
Schlagworte
Hauptsache, Ausnahme
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BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 2 C 72.10 OVG 6 A 2142/08

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 18. September 2012 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Domgörgen sowie die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Heitz und Dr. Kenntner

beschlossen:

Das Verfahren wird eingestellt.

Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 18. Oktober 2010 mit Ausnahme der Streitwertfestsetzungen für das Verfahren erster und zweiter Instanz sowie das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vom 13. Juni 2008 sind wirkungslos.

Kläger und Beklagter tragen die Gerichtskosten des Verfahrens in erster und zweiter Instanz je zur Hälfte, die Gerichtskosten des Revisionsverfahrens (einschließlich der Anschlussrevision) trägt der Beklagte. Die außergerichtlichen Kosten des Verfahrens tragen die Beteiligten jeweils selbst.

Der Wert des Streitgegenstands für das Revisionsverfahren wird auf die Wertstufe bis 35 000 festgesetzt.

Gründe:

1Nachdem die Beteiligten den Rechtsstreit in der Hauptsache übereinstimmend

für erledigt erklärt haben, ist das Verfahren gemäß §§ 141 Satz 1, 125 Satz 1

i.V.m. § 92 Abs. 3 Satz 1 VwGO in entsprechender Anwendung einzustellen.

Die Vorentscheidungen sind wirkungslos 173 VwGO i.V.m. § 269 Abs. 3

Satz 1 ZPO in entsprechender Anwendung).

2Die Entscheidung über die Kostentragung folgt der von den Beteiligten mitgeteilten außergerichtlichen Einigung (unter Berücksichtigung von Nr. 5132 des

Kostenverzeichnisses Anlage 1 zu § 3 Abs. 2 GKG).

3Die Festsetzung des Werts des Streitgegenstands für das Revisionsverfahren

beruht auf § 47 Abs. 1, § 52 Abs. 1 GKG.

Domgörgen Dr. Heitz Dr. Kenntner

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