Urteil des BVerwG vom 06.07.2012, 10 C 12.11

Entschieden
06.07.2012
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BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 10 C 12.11 VGH 20 B 11.30220

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 6. Juli 2012 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Berlit und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Dörig und Prof. Dr. Kraft

beschlossen:

Die Klage gilt als zurückgenommen. Das Verfahren wird eingestellt.

Das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 13. September 2011 und das Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 1. März 2011 sind wirkungslos.

Der Kläger trägt die Kosten des Verfahrens in allen Rechtszügen.

Gründe:

1Der Kläger hat das Verfahren trotz Aufforderung des Gerichts vom 29. Mai

2012, zugestellt am 30. Mai 2012, länger als einen Monat nicht betrieben. Die

Klage gilt daher als zurückgenommen 81 Satz 1 AsylVfG). In der Betreibensaufforderung ist der Kläger auf diese Rechtsfolge sowie auf die sich daraus ergebende Kostenfolge hingewiesen worden 81 Satz 3 AsylVfG).

2Das Verfahren ist gemäß § 141 Satz 1, § 125 Abs. 1 Satz 1, § 92 Abs. 3 Satz 1

VwGO einzustellen. Das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom

13. September 2011 und das Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg vom

1. März 2011 sind für wirkungslos zu erklären 173 VwGO i.V.m. § 269 Abs. 3

Satz 1 ZPO).

3Die Kostenentscheidung folgt aus § 81 Satz 2 AsylVfG. Gerichtskosten werden

gemäß § 83b AsylVfG nicht erhoben; der Gegenstandswert ergibt sich aus

§ 30 RVG.

Prof. Dr. Berlit Prof. Dr. Dörig Prof. Dr. Kraft

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