Urteil des BVerwG vom 27.10.2005, 10 B 78.05

Entschieden
27.10.2005
Schlagworte
Rechtsmittelbelehrung, Richteramt, Hochschule
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BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 10 B 78.05 VGH 7 S 2208/03

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 27. Oktober 2005 durch den Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts H i e n und die Richter am Bundesverwaltungsgericht V a l l e n d a r und Prof. Dr. R u b e l

beschlossen:

Die Beschwerde der Kläger gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden- Württemberg (Flurbereinigungsgericht) vom 20. Juni 2005 wird verworfen.

Die Kläger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 2 090 festgesetzt.

G r ü n d e :

nr="1"/>Die Beschwerde ist unzulässig, weil sie nicht gemäß § 67 Abs. 1 VwGO

durch einen Rechtsanwalt oder Rechtslehrer an einer deutschen Hochschule im Sinne des Hochschulrahmengesetzes mit Befähigung zum Richteramt als Bevollmächtigten eingelegt worden ist. Sie ist ferner unzulässig, da sie nicht innerhalb der Monatsfrist des § 133 Abs. 2 Satz 1 VwGO, die am 4. August 2005 abgelaufen war,

eingelegt worden ist. Der Beschwerdeschriftsatz ist erst am 9. August 2005 beim

Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg eingegangen. Sowohl auf das Vertretungserfordernis als auch auf die Frist ist in der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Entscheidung hingewiesen worden.

nr="2"/>Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2, § 159 Satz 1 VwGO

i.V.m. § 100 Abs. 1 ZPO. Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 47 Abs. 1 und 3

i.V.m. § 52 Abs. 1 GKG.

Hien Vallendar Prof. Dr. Rubel

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Anmerkungen zum Urteil