Urteil des BVerwG vom 24.02.2005, 10 B 2.05

Aktenzeichen: 10 B 2.05

Rechtsmittelbelehrung, Richteramt, Hochschule, Vertretung

BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 10 B 2.05 OVG 15 KF 411/01

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 24. Februar 2005 durch den Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts H i e n und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. N o l t e und D o m g ö r g e n

beschlossen:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts (Flurbereinigungsgericht) vom 7. Dezember 2004 wird verworfen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Beschwerdeverfahren auf 5 000 festgesetzt.

G r ü n d e :

Die vom Kläger "in Vertretung der Erbin und Hofnachfolgerin Helga O." eingelegte

Beschwerde ist unzulässig, weil sie nicht gemäß § 67 Abs. 1 VwGO durch einen

Rechtsanwalt oder Rechtslehrer an einer deutschen Hochschule im Sinne des

Hochschulrahmengesetzes mit Befähigung zum Richteramt als Bevollmächtigten

eingelegt worden ist. Auf das Vertretungserfordernis nach § 67 Abs. 1 VwGO ist in

der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Entscheidung und im Schreiben vom

31. Januar 2005 hingewiesen worden.

Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Die Streitwertfestsetzung

beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 i.V.m. § 52 Abs. 2 GKG.

Hien Dr. Nolte Domgörgen

Urteil herunterladen
Informationen
Optionen
Sie suchen einen Anwalt?

Wir finden den passenden Anwalt für Sie! Nutzen Sie einfach unseren jusmeum-Vermittlungsservice!

Zum Vermittlungsservice