Urteil des BVerwG vom 25.09.2007, 10 B 101.07

Entschieden
25.09.2007
Schlagworte
Ermessen, Hauptsache
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BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 10 B 101.07 VGH A 2 S 98/07

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 10. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 25. September 2007 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Mallmann, den Richter am Bundesverwaltungsgericht Richter und die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Fricke

beschlossen:

Das Verfahren wird eingestellt.

Der Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden- Württemberg vom 30. Mai 2007 und das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 16. Juni 2006 sind unwirksam.

Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

G r ü n d e :

1Nachdem die Beteiligten den Rechtsstreit übereinstimmend in der Hauptsache

für erledigt erklärt haben, ist das Verfahren in entsprechender Anwendung des

§ 92 Abs. 3 VwGO i.V.m. den §§ 141 und 125 Abs. 1 VwGO einzustellen, die

Unwirksamkeit der Entscheidungen der Vorinstanzen festzustellen und gemäß

§ 161 Abs. 2 VwGO über die Kosten des Verfahrens nach billigem Ermessen

unter Berücksichtigung des bisherigen Sach- und Streitstandes zu entscheiden.

Billigem Ermessen entspricht es hier, die Kosten des Verfahrens der Beklagten

aufzuerlegen, weil sie den Kläger klaglos gestellt und sich deshalb aus eigenem

Entschluss in die Rolle des Unterlegenen begeben hat.

2Gerichtskosten werden gemäß § 83b AsylVfG nicht erhoben. Der Gegenstandswert ergibt sich aus § 30 RVG.

Dr. Mallmann Richter Fricke

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