Urteil des BVerwG vom 22.03.2006, 1 PKH 25.04

Entschieden
22.03.2006
Schlagworte
Eltern
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BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 1 PKH 25.04 (5 C 1.05) VGH 13 S 2113/01

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 5. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 22. März 2006 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Säcker und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Schmidt und Dr. Rothkegel

beschlossen:

Die der Klägerin mit Beschluss vom 10. Dezember 2004 für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht bewilligte Prozesskostenhilfe wird rückwirkend auf den Zeitpunkt der Bewilligung aufgehoben.

Gründe:

1Die Klägerin, gesetzlich vertreten durch ihre Eltern, hat vorsätzlich falsche Angaben über ihre Staatsangehörigkeit gemacht. Diese Angaben waren ursächlich

für die Beurteilung der sachlichen Voraussetzungen für eine Prozesskostenhilfebewilligung durch das Gericht 166 VwGO i.V.m. § 124 Nr. 1 ZPO).

Bereits entstandene Gebührenansprüche des beigeordneten Rechtsanwalts …,

…, bleiben unberührt.

Dr. Säcker Schmidt Dr. Rothkegel

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