Urteil des BVerwG, Az. 1 DB 14.02

Beteiligter, Brief, Produktion, Post
BUNDESVERWALTUNGSGERICHT
BESCHLUSS
BVerwG 1 DB 14.02
BDiG II BK 1/02
In dem Beschwerdeverfahren
des Postbetriebsassistenten ... ,
...,
Antragstellers und Beschwerdeführers,
- Verfahrensbevollmächtigte:
... -
g e g e n
die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch
die Deutsche Post AG, NL Produktion Brief,
...,
Antragsgegnerin und Beschwerdegegnerin,
Beteiligter:
Bundesdisziplinaranwalt,
...,
wegen Feststellung des Verlustes der Dienstbezüge,
hat der 1. Disziplinarsenat des Bundesverwaltungsgerichts
am 10. Oktober 2002
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht
A l b e r s , den Richter am Bundesverwaltungsgericht
M a y e r und die Richterin am Bundesverwaltungsgericht
H e e r e n
beschlossen:
- 2 –
Die Beschwerde des Postbetriebsassistenten
... gegen den Beschluss des Bundesdiszipli-
nargerichts vom 31. Mai 2002 wird aus den zu-
treffenden Gründen des angefochtenen Beschlus-
ses, denen der Antragsteller mit der Beschwerde
nicht entgegengetreten ist, auf seine Kosten
(§ 114 Abs. 1, 3 BDO) mit der Maßgabe zurückge-
wiesen, dass die Verlustfeststellung am
19. August 2002 endet.
G r ü n d e :
Die Antragsgegnerin hat mit Schreiben vom 2. September 2002 ei-
ne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem 20. August 2002 aus-
drücklich anerkannt mit der Folge, dass dem Antragsteller ein
schuldhaft ungenehmigtes Fernbleiben vom Dienst nicht mehr vor-
geworfen werden könne. Die Feststellung vom 20. September 2002
ist mangels erkennbaren Zusammenhangs nicht Gegenstand des vor-
liegenden Verfahrens.
Albers Mayer Heeren