Urteil des BVerwG vom 21.07.2005, 1 B 53.05

Entschieden
21.07.2005
Schlagworte
Folter, Hund, Befragung, Festnahme, Wahrscheinlichkeit, Mitgliedschaft
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BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 1 B 53.05 OVG 3 L 122/01

In der Verwaltungsstreitsache

hat der 1. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 21. Juli 2005 durch die Vizepräsidentin des Bundesverwaltungsgerichts E c k e r t z - H ö f e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht H u n d und R i c h t e r

beschlossen:

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom 4. März 2005 wird verworfen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

G r ü n d e :

Die ausschließlich auf eine grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache 132 Abs. 2

Nr. 1 VwGO) gestützte Beschwerde ist unzulässig. Sie entspricht nicht den

Anforderungen an die Darlegung des geltend gemachten Zulassungsgrundes aus

§ 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO.

Die Beschwerde hält für grundsätzlich bedeutsam und klärungsbedürftig, ob "die

Mitgliedschaft im (erweiterten) Vorstand eines zur DIDF/TDKP gehörenden Exilvereins im Falle der Rückkehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Festnahme und

Befragung mit dem erheblichen Risiko, der Folter und anderen asylrechtlich erheblichen Maßnahmen ausgesetzt zu werden, droht." Damit und mit den hierzu gemachten Ausführungen sind in erster Linie Tatsachenfragen und keine Rechtsfragen

von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO angesprochen.

Von einer weiteren Begründung wird abgesehen 133 Abs. 5 Satz 2 Halbs. 2

VwGO).

Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO. Gerichtskosten werden

gemäß § 83 b AsylVfG nicht erhoben; der Gegenstandswert ergibt sich aus § 30

RVG.

Eckertz-Höfer Hund Richter

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