Urteil des BVerwG vom 05.11.2002, 1 B 422.02

Entschieden
05.11.2002
Schlagworte
Hund, Kongo
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BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

BESCHLUSS

BVerwG 1 B 422.02 (1 PKH 106.02) OVG 4 A 779/02.A

In der Verwaltungsstreitsache

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hat der 1. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 5. November 2002 durch die Vizepräsidentin des Bundesverwaltungsgerichts E c k e r t z - H ö f e r und die Richter am Bundesverwaltungsgericht H u n d und R i c h t e r

beschlossen:

Der Antrag des Klägers, ihm Prozesskostenhilfe zu bewilligen und einen Rechtsanwalt beizuordnen, wird abgelehnt.

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein- Westfalen vom 8. August 2002 wird verworfen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

G r ü n d e :

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird mangels

hinreichender Erfolgsaussicht der Beschwerde abgelehnt 166

VwGO i.V.m. § 114 ZPO).

Die Beschwerde ist unzulässig und muss demgemäß verworfen werden. Sie legt einen Zulassungsgrund im Sinne von § 132 Abs. 2

Nr. 1 bis 3, § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO nicht dar. Sie wendet

sich vielmehr nach Art einer Berufungsbegründung allgemein dagegen, dass das Oberverwaltungsgericht die Voraussetzung des

§ 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG im Hinblick auf das Heimatland Kongo

anders gewürdigt habe als das erstinstanzliche Gericht. Sie

hält "allein schon wegen der Vielzahl der anhängigen Rechtsstreitigkeiten" eine grundsätzliche Entscheidung der

Revisionsinstanz für indiziert. Damit verkennt sie den Zweck

der Nichtzulassungsbeschwerde. Diese dient nicht der

sachlichen Nachprüfung der angegriffenen Entscheidung.

Vielmehr kann der Beschwerdeführer die Zulassung nur über eine

substantiierte Darlegung der gesetzlich vorgegebenen

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Zulassungsgründe des § 132 Abs. 2 VwGO erreichen. Dem genügt

die Beschwerde nicht.

Von einer weiteren Begründung sieht der Senat ab 133 Abs. 5

Satz 2 Halbsatz 2 VwGO).

Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO. Gerichtskosten werden gemäß § 83 b Abs. 1 AsylVfG nicht erhoben. Der

Gegenstandswert ergibt sich aus § 83 b Abs. 2 AsylVfG.

Eckertz-Höfer Hund Richter

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Anmerkungen zum Urteil