Urteil des BGH vom 29.04.2014, VI ZR 71/13

Aktenzeichen: VI ZR 71/13

BGH: klageerweiterung

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

VI ZR 71/13

vom

29. April 2014

in dem Rechtsstreit

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29. April 2014 durch den Vorsitzenden Richter Galke, die Richter Wellner, Pauge und Stöhr und die Richterin von Pentz

beschlossen:

Der Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer

übersteigt 20.000 nicht 26 Nr. 8 Satz 1 EGZPO).

Streitwert: 22.027,95 €.

Gründe:

1Der im Berufungsverfahren mit der Klageerweiterung geltend gemachte

Betrag in Höhe von 12.000 bleibt bei der Ermittlung des Wertes der mit der

Revision geltend zu machenden Beschwer 26 Nr. 8 Satz 1 EGZPO) außer

Betracht, weil das Berufungsgericht die Klageerweiterung entsprechend § 524

Abs. 4 ZPO als wirkungslos angesehen hat und dies im Revisionsverfahren

nicht nachprüfbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. Mai 1998 - III ZR 182/97, BGHZ

139, 12, 15; Beschlüsse vom 19. Oktober 2000 - I ZR 176/00, NJW 2001, 230,

231; vom 12. November 2009 - V ZR 71/09, NJW-RR 2010, 640; Musielak/Ball,

ZPO, § 524 Rn. 30).

Galke Wellner Pauge

Stöhr von Pentz

Vorinstanzen: LG Passau, Entscheidung vom 18.06.2012 - 4 O 684/11 - OLG München, Entscheidung vom 28.01.2013 - 8 U 2722/12 -

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Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

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