Urteil des BGH, Az. 2 StR 521/13

BGH: anhörung
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
2 S t R 5 2 1 / 1 3
vom
11. Februar 2014
in der Strafsache
gegen
wegen Körperverletzung mit Todesfolge u.a.
Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts
und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 11. Februar 2014 gemäß § 349
Abs. 2 StPO beschlossen:
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts
Frankfurt am Main vom 22. März 2013 wird als unbegründet verworfen,
da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung
keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die den
Nebenklägern im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Aus-
lagen zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Der Senat schließt aus, dass der Angeklagte durch die fehlerhafte An-
nahme von Tateinheit statt Tatmehrheit zwischen den verwirklichten
Delikten der Körperverletzung mit Todesfolge und der unterlassenen
Hilfeleistung beschwert ist.
Fischer Appl Eschelbach
Ott Zeng