Urteil des BGH, Az. 5 StR 26/08

BGH (stpo, strafsache)
5 StR 26/08
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
vom 4. März 2008
in der Strafsache
gegen
wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern u. a.
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Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 4. März 2008
beschlossen:
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landge-
richts Dresden vom 5. November 2007 wird nach § 349
Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen.
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und
die dadurch den Nebenklägern entstandenen notwendigen
Auslagen zu tragen.
Ergänzend bemerkt der Senat:
Das Ende des Tatzeitraums für die Fälle 10. bis 19. der Urteilsgründe hat das
Landgericht irrtümlich falsch bezeichnet, indem es auf den Festnahmezeit-
punkt abgestellt hat. Dies ist jedoch unschädlich. Denn es ist eindeutig fest-
gestellt, dass die Nebenklägerin bei der Begehung sämtlicher dieser Taten
unter 16 Jahre alt war und der Angeklagte dies wusste. Der Senat war nach
der Antragsschrift des Generalbundesanwalts nicht gehindert, gemäß § 349
Abs. 2 StPO zu entscheiden (vgl. BGHR StPO § 349 Abs. 2 Verwerfung 4).
Basdorf Gerhardt Brause
Schaal Jäger