Urteil des BGH vom 22.07.2008, 3 StR 266/08

Aktenzeichen: 3 StR 266/08

BGH (nachteil, stpo, einsatz, grund, nachprüfung, antrag, anhörung, strafsache)

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

3 StR 266/08

vom

22. Juli 2008 in der Strafsache

gegen

wegen Körperverletzung mit Todesfolge

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 22. Juli 2008 einstimmig beschlossen:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Wuppertal vom 29. Februar 2008 wird als unbegründet verworfen, da die

Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen

Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat 349 Abs. 2

StPO).

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.

Ergänzend bemerkt der Senat:

Das Landgericht hat zu Unrecht angeordnet, dass wegen eines Verfahrensfehlers (rechtsstaatswidriger Einsatz eines verdeckten Ermittlers)

drei Monate der verhängten Gesamtfreiheitsstrafe als vollstreckt gelten

(vgl. BGH NStZ 2008, 356, 357). Dies beschwert den Angeklagten jedoch nicht.

Becker Miebach von Lienen

Sost-Scheible Hubert

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Leitsatzentscheidung

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