Urteil des BGH vom 13.02.2014, IX ZA 1/14

Entschieden
13.02.2014
Schlagworte
Einstellung des verfahrens, Verwertung
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

IX ZA 1/14

vom

13. Februar 2014

in dem Rechtsstreit

Prof. Dr. Kayser, den Richter Vill, die Richterin Lohmann und die Richter

Dr. Fischer und Dr. Pape

am 13. Februar 2014

beschlossen:

Der Antrag des Beklagten zu 2 auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 9. Zivilsenats des Schleswig-Holsteinischen

Oberlandesgerichts vom 11. Dezember 2013 wird abgelehnt.

Gründe:

1Die Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe liegen

nicht vor. Die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreichende Aussicht auf Erfolg 114 Satz 1 ZPO). Die Rechtssache hat weder grundsätzliche

Bedeutung, noch erfordert die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer

einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts 543

Abs. 2 Satz 1 ZPO). Dass der klagende Insolvenzverwalter auch in Fällen der

Masseunzulänglichkeit bei der Verwertung von Massegegenständen bis zur

Einstellung des Verfahrens nach § 207 Abs. 1 Satz 1 InsO grundsätzlich klagebefugt 80 Abs. 1 InsO) bleibt, wird durch die in der Antragsbegründung genannten Entscheidungen nicht in Zweifel gezogen (vgl. BGH, Beschluss vom

16. Juli 2009 - IX ZB 221/08, WM 2009, 1673 Rn. 7; vom 22. November 2012

- IX ZB 62/12, WM 2013, 54 Rn. 7 ff). Gleiches gilt für sein dahingehendes

Rechtsschutzbedürfnis.

Kayser Vill Lohmann

Fischer Pape

Vorinstanzen:

LG Lübeck, Entscheidung vom 04.03.2013 - 10 O 346/10 -

OLG Schleswig, Entscheidung vom 11.12.2013 - 9 U 45/13 -

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil