Urteil des BGH, Az. V ZB 218/10

BGH (antrag, befangenheit, pauschal, aussichtslos, bewilligung, zpo)
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
V ZB 218/10
vom
16. September 2010
in dem Rechtsstreit
Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. September 2010 durch den
Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Krüger, die Richter Dr. Lemke und Dr. Schmidt-
Räntsch, die Richterin Dr. Stresemann und den Richter Dr. Czub
beschlossen:
Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine Rechtsbe-
schwerde gegen den Beschluss des 14. Zivilsenats des Schleswig-
Holsteinischen Oberlandesgerichts in Schleswig vom 28. Juli 2010 wird
zurückgewiesen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung aussichtslos
ist. Eine Rechtsbeschwerde ist in dem Beschluss nicht zugelassen wor-
den (§ 574 Abs. 1 Nr. 2, § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO).
Der Senat kann über den Antrag ungeachtet des Ablehnungsgesuchs
vom 11. September 2010 entscheiden, da sich dieser pauschal gegen
die Richter richtet, die den Beschluss zum AZ. V ZA 18/09 vom 11. De-
zember 2009 gefasst haben, und damit unzulässig ist. Gründe, die die
Besorgnis der Befangenheit dieser Richter rechtfertigen können, sind
weder dargetan noch ersichtlich.
Krüger Lemke
Schmidt-Räntsch
Stresemann
Czub
Vorinstanzen:
LG Kiel, Entscheidung vom 07.07.2010 - 18 O 172/10 -
OLG Schleswig, Entscheidung vom 28.07.2010 - 14 W 54/10 -
Vorinstanzen:
LG Kiel, Entscheidung vom 07.07.2010 - 18 O 172/10 -
OLG Schleswig, Entscheidung vom 28.07.2010 - 14 W 54/10 -