Urteil des BGH, Az. 3 StR 336/07

BGH (stgb, stpo, schaden, nachteil, strafkammer, grund, antrag, anhörung, nachprüfung, strafsache)
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
3 StR 336/07
vom
20. September 2007
in der Strafsache
gegen
wegen Betruges
Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts
und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 20. September 2007 einstimmig be-
schlossen:
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts
Aurich vom 12. Juni 2007 wird als unbegründet verworfen, da die Nach-
prüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen
Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2
StPO).
Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen.
Dass sich das Landgericht bei dem Schaden von 334.000 € an der
Feststellung eines Vermögensverlustes großen Ausmaßes (§ 263
Abs. 3 Nr. 2 StGB) gehindert gesehen hat, ist dem Senat nicht ver-
ständlich. Gleiches gilt, soweit die Strafkammer gemeint hat, gewerbs-
mäßiges oder bandenmäßiges Handeln (§ 263 Abs. 3 Nr. 1 StGB)
deswegen nicht feststellen zu können, weil ein anderes gegen den An-
geklagten ergangenes Urteil zum Entscheidungszeitpunkt noch nicht
rechtskräftig war.
Becker Miebach Pfister
von Lienen Schäfer