Urteil des BGH vom 20.02.2007, 2 ARs 116/07

Aktenzeichen: 2 ARs 116/07

BGH (staatsanwaltschaft, verbindung, interesse, aufklärung, zustimmung, haft, anhörung, stpo, strafsache, antrag)

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

2 ARs 116/07 2 AR 67/07

vom

20. März 2007

in der Strafsache

gegen

wegen räuberischen Diebstahls u. a.

Az.: 21 Js 164/07 Staatsanwaltschaft Bochum Az.: 292 Js 1225/06 Staatsanwaltschaft Duisburg Az.: 3 AR 476/07 Generalstaatsanwaltschaft Hamm

Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbundesanwalts am 20. März 2007 gemäß § 4 Abs. 2 StPO beschlossen:

Das beim Amtsgericht - Jugendschöffengericht - Mülheim an der

Ruhr anhängige Verfahren 26 Ls 292 Js 1225/06 wird zu dem

beim Landgericht - Jugendkammer - Bochum anhängigen Verfahren 3 KLs 21 Js 164/07 verbunden.

Gründe:

1Bei dem Amtsgericht - Jugendschöffengericht - Mülheim an der Ruhr ist

gegen den in Haft befindlichen Angeklagten das Verfahren 26 Ls 292 Js

1225/06 anhängig. Im Hauptverhandlungstermin vom 20. Februar 2007 hat das

Jugendschöffengericht auf Antrag des Verteidigers und mit Zustimmung der

Staatsanwaltschaft beschlossen, das Verfahren an das Landgericht - Jugendkammer - Bochum zu dem dort anhängigen Verfahren 3 KLs 21 Js 164/07 abzugeben. Die Jugendkammer ist bereit, beide Verfahren im Fall ihrer Verbindung einheitlich zu verhandeln und zu entscheiden. Die vom Generalbundes-

anwalt auf die Vorlage des Generalstaatsanwalts Hamm beantragte Verbindung

ist zulässig und erscheint im Interesse einer umfassenden Aufklärung und Aburteilung auch sachdienlich.

Rissing-van Saan Bode Otten

Fischer Roggenbuck

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Leitsatzentscheidung

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