Urteil des BGH vom 06.12.2005, 1 StR 347/05

Entschieden
06.12.2005
Schlagworte
Stgb, Sicherungsverwahrung, Anordnung, Strafkammer, Prüfung, Wahl, Nachprüfung, Grund, Strafsache, Nachteil
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

1 StR 347/05

vom

6. Dezember 2005

in der Strafsache

gegen

wegen schwerer Körperverletzung

Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 6. Dezember 2005 beschlossen:

Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts

Bayreuth vom 29. April 2005 wird als unbegründet verworfen, da

die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung

keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat

349 Abs. 2 StPO).

Ergänzend zu den zutreffenden Ausführungen des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat:

Es beschwert den Angeklagten hier nicht, dass die Strafkammer

die Anordnung der Sicherungsverwahrung nur vorbehalten hat

66a StGB). Es ist hier - anders als im Fall BGH, Urteil vom

8. Juli 2005 - 2 StR 120/05 - ausgeschlossen, dass die Strafkammer bei zutreffender Prüfung von § 66 Abs. 2 StGB bzw. § 66 Abs.

3 StGB von der Anordnung von Sicherungsverwahrung abgesehen hätte.

Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die

dem Nebenkläger im Revisionsverfahren entstandenen notwendigen Auslagen zu tragen.

Nack Wahl Kolz

Elf Graf

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil