Urteil des BGH vom 26.05.2009, XI ZR 118/09

Entschieden
26.05.2009
Schlagworte
Baden, Aussicht, Bewilligung, Antrag
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

XI ZR 118/09

vom

26. Mai 2009

in dem Rechtsstreit

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 26. Mai 2009 durch den

Vorsitzenden Richter Wiechers und den Richter Dr. Joeres, die Richterin Mayen,

die Richter Dr. Ellenberger und Dr. Grüneberg

beschlossen:

Der Antrag des Beklagten auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird

abgelehnt, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende

Aussicht auf Erfolg bietet.

Der Darlehensrückzahlungsanspruch der Klägerin ist nicht verjährt.

Dabei kann dahinstehen, ob die Voraussetzungen des

§ 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB gegeben sind. Die Verjährung ist

jedenfalls gemäß § 497 Abs. 3 Satz 3 BGB i.V. mit Art. 229

§ 6 Abs. 1 EGBGB gehemmt, dessen Voraussetzungen nach

dem im Berufungsurteil wiedergegebenen unstreitigen

Tatsachenvortrag der Parteien zu bejahen sind.

Wiechers Joeres Mayen

Ellenberger Grüneberg

Vorinstanzen: LG Baden-Baden, Entscheidung vom 13.06.2008 - 3 O 42/07 - OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 17.03.2009 - 17 U 453/08 -

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil