Urteil des BGH vom 18.02.2008, IV ZA 19/07

Entschieden
18.02.2008
Schlagworte
Zpo, Rechtsbehelf, Beschwerde, Einspruch, Vorinstanz, Durchführung, Internetseite
Urteil herunterladen

BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

IV ZA 19/07

vom

18. Februar 2008

in dem Rechtsstreit

Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Terno, die Richter Seiffert und Wendt, die Richterin

Dr. Kessal-Wulf und den Richter Felsch

am 18. Februar 2008

beschlossen:

Die als Einspruch bezeichnete Gegenvorstellung der Klägerin

vom 30. Januar 2008 gegen den Beschluss des Senats vom

16. Januar 2008 gibt keine Veranlassung zur Änderung der angegriffenen Entscheidung.

Gründe:

1Der Senat hat der Klägerin mit Beschluss vom 16. Januar 2008 Prozesskostenhilfe für die Durchführung der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 9. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 17. Oktober 2007 versagt.

2Der dagegen von der Klägerin erhobene, als "Einspruch" bezeichnete

Rechtsbehelf ist weder als Beschwerde (vgl. dazu §§ 127 Abs. 2 Satz 2,

567 Abs. 1 ZPO), noch als außerordentlicher Rechtsbehelf (vgl. BGHZ 150,

133, 135 ff.) statthaft noch als Anhörungsrüge nach §§ 321a Abs. 4 ZPO

zulässig, da die Klägerin keine neue und eigenständige Gehörsverletzung

durch den Bundesgerichtshof geltend macht 321a Abs. 1 Satz 1 ZPO,

vgl. dazu BGH, Beschluss vom 20. November 2007 - VI ZR 38/07 - veröffentlicht auf der Internetseite des Bundesgerichtshofs, Tz. 4 ff.).

3Der Senat hat den Rechtsbehelf der Klägerin deshalb als Gegenvorstellung behandelt. Eine Änderung des Senatsbeschlusses vom 16. Januar

2008 ist nicht veranlasst.

Terno Seiffert Wendt

Dr. Kessal-Wulf Felsch

Vorinstanz:

OLG Celle, Entscheidung vom 17.10.2007 - 9 U 67/07 -

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil