Urteil des BGH vom 21.01.2005, IX ZR 186/01

Entschieden
21.01.2005
Schlagworte
Gefahr, Verhalten, Inhalt, Zpo, Ergebnis, Aussicht, Streitwert
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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS

IX ZR 186/01

vom

21. Januar 2005

in dem Rechtsstreit

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter

Dr. Fischer und die Richter Dr. Ganter, Kayser, Neškovi und Vill

am 21. Januar 2005

beschlossen:

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des 23. Zivilsenats des

Oberlandesgerichts München vom 18. Mai 2001 wird nicht angenommen.

Der Kläger hat die Kosten des Revisionsverfahrens zu tragen.

Der Streitwert des Revisionsverfahrens wird auf 741.601,74

(1.450.446,94 DM) festgesetzt.

Gründe:

Der Rechtsstreit wirft keine entscheidungserheblichen Rechtsfragen von

grundsätzlicher Bedeutung auf und hat im Ergebnis keine Aussicht auf Erfolg

554b ZPO a.F.).

Der Beklagte war nach dem Inhalt des erteilten Mandats nicht verpflichtet, den Kläger auf die Gefahr der Verjährung von Regreßansprüchen gegen

Rechtsanwalt B. hinzuweisen. Die Voraussetzungen einer solchen Hin-

weispflicht, die nach der Rechtsprechung des Senats nur in sehr engen Grenzen besteht (vgl. BGH, Urt. v. 29. April 1993 - IX ZR 101/92, WM 1993, 1508,

v. 9. Juli 1998 - IX ZR 324/97, WM 1998, 2246, 2247, vom 23. September 2004

- IX ZR 421/00, FamRZ 2004, 1950) sind in Streitfall nicht gegeben. Davon abgesehen hat der Kläger auch ein pflichtwidriges Verhalten von Rechtsanwalt

B. nicht dargelegt.

Fischer Ganter Kayser

Neškovi Vill

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 278/01 vom 17.10.2001

Urteil vom 17.10.2001

2 ARs 245/01 vom 17.10.2001

Leitsatzentscheidung

NotZ 39/02 vom 31.03.2003

Anmerkungen zum Urteil